EdiMotion14. – 17.10.2022

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Fee Liechti

Ehrenpreis Schnitt

Fee Liechti kam über frühe Tätigkeiten bei Condor-Film eher zufällig zum Filmschnitt, wurde aber – ermutigt von u.a. Georg Janett und von neugieriger Begeisterung angetrieben - bald eine der anerkanntesten Protagonistinnen in der Schweizer Filmbranche. Im Jahre 1983 erhielt sie als erste und bislang einzige Editorin den Filmpreis der Stadt Zürich. Sie montierte rund 60 Spiel-, Dokumentar-, Animations- und Kurzfilme: Neben der langjährigen Zusammenarbeit mit Hans-Ulrich Schlumpf, beginnend mit den Dokumentarfilmen „Kleine Freiheit“ (1978) und „Guber – Arbeit im Stein“ (1979), fertigte sie früh mehrere Montagearbeiten für den späteren Oscar-Preisträger Xavier Koller („Der Galgensteiger“ 1978, „Das gefrorene Herz“ 1979) sowie den jüngst verstorbenen Neuen Schweizer Film-Regisseur Sebastian C. Schroeder, darunter die Mockumentary „O wie Oblomov“ (1981). Auch mit ihrem damaligen Ehemann, dem Kameramann und Regisseur Hans Liechti, sowie den Dokumentarfilmschaffenden Irene Loebell und Yusuf Yesilöz entstanden verschiedene gemeinsame Projekte. Im Kurzfilmbereich montierte sie u.a. Bettina Oberlis „Ibiza“ und mit Pepe Danquarts „Daedalus“ findet sich in Fee Liechti Seigners Filmographie ein besonders ungewöhnliches Genre, der „Science Fiction-Dokumentarfilm“.
Vor allem aber die langjährige Arbeit mit Regisseur Christoph Schaub prägte ihr Schaffen. Sein Debüt "Dreissig Jahre" wurde zur Grundsteinlegung einer fruchtbaren Langzeitkollaboration, die sowohl Spiel- als auch Dokumentarfilme und hybride Filmprojekte umfasste.

Filmografie (Auswahl)

2010 Spoerli – Ich bin Tanzmacher. Dokumentarfilm. Werner Zeindler
2008 Sulukule in Instanbul. Dokumentarfilm. Yusuf Yesilöz
2008 Der Traum vom Weltrekord. Dokumentarfilm. Irene Marty
2008 MusikLiebe. Dokumentarfilm. Yusuf Yesilöz
2007 Marchand d’Art – Ernst Beyeler. Dokumentarfilm. Thomas Isler/Philippe Piguet
2006 Ausgeschafft. Dokumentarfilm. Irene Marty
2005 Ultima Thule. Spielfilm. Hans-Ulrich Schlumpf
2005 Wanakam. Dokumentarfilm.Thomas Isler
2003 Le Grand Chalet de Balthus. Dokumentarfilm. Irene Loebell
2003 Im Schatten der Pagoden. Dokumentarfilm. Irene Marty
2002 Il segund orizont. Dokumentarfilm. Christoph Schaub
2002 Ibiza. Kurzspielfilm. Bettina Oberli
2002 Der Wechsel der Bedeutungen – Architekten Meili, Peter. Christoph Schaub
2002 Die Kunst der Begründung – Jürg Conzett Dipl.Ing. Christoph Schaub
2001 Stille Liebe. Spielfilm. Christoph Schaub
2000 Eine Reise nach Genf. Dokumentarfilm. Irene Loebell
1999 Die Reisen des Santiago Calatrava. Dokumentarfilm. Christoph Schaub
1998 Leben aus dem Labor. Dokumentarfilm. Irene Loebell
1996 Schwarze Tage. Dokumentarfilm. Benno Maggi
1995 Il Girasole. Dokumentarfilm. Christoph Schaub & Marcel Meili
1995 Devils don‘t Dream - Nachforschungen über Jacobo Arbenz Guzman. Dokumentarfilm. Andreas Hoessli
1995 Rendez-vous im Zoo. Dokumentarfilm. Christoph Schaub
1993 Der Kongress der Pinguine. Dokumentarfilm. Hans-Ulrich Schlumpf
1993 Big Bang. Dokumentarfilm. Matthias von Gunten
1992 Am Ende der Nacht. Spielfilm. Christoph Schaub
1992 Der sechste Kontinent. Dokumentarfilm. Benno Maggi
1991 Daedalus. Spielfilm. Pepe Danquart
1989 Dreissig Jahre. Spielfilm. Christoph Schaub
1989 Von Zeit zu Zeit. Spielfilm. Clemens Steiger
1988 Macao. Spielfilm. Clemens Klopfenstein
1988 Andreas. Dokumentarfilm. Patrick Lindenmaier
1986 Der schwarze Tanner. Spielfilm. Xavier Koller
1985 Konzert für Alice. Spielfilm. Thomas Koerfer
1984 Akropolis Now. Spielfilm. Hans Liechti
1984 Haus im Süden. Spielfilm. Sebastian C. Schroeder
1984 Der Gemeindepräsident. Spielfilm. Bernhard Giger
1983 Transatlantique. Spielfilm. Hans-Ulrich Schlumpf
1982 Die Leidenschaftlichen. Spielfilm. Thomas Koerfer
1982 O wie Oblomov. Spielfilm. Sebastian C. Schroeder
1981 Räume sind Hüllen, sind Häute. Dokumentarfilm. Lukas Strebel
1981Männersache. Spielfilm. Alexander J. Seiler
1981Inselfest. Spielfilm. Sebastian C. Schroeder
1980Das gefrorene Herz. Spielfilm. Xavier Koller
1979Guber - Arbeit im Stein. Dokumentarfilm. Hans-Ulrich Schlumpf
1979Der Galgensteiger. Spielfilm. Xavier Koller
1978Kleine Freiheit. Dokumentarfilm. Hans-Ulrich Schlummpf
1976Das Unglück. Spielfilm. Georg Radanowicz

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Sandra Brandl

Themenschwerpunkt Macht und Montage

Sandra Brandl arbeitet seit 1994 als freie Editorin im Bereich Dokumentar- und Spielfilm. Sie hat drei Kinder und lebt in Köln. Der von ihr montierte Dokumentarfilm Die Unbeugsamen war mit 180.000 Zuschauern der erfolgreichste Arthouse Film 2021. Zu ihren weiteren Arbeiten gehören u.a. Hyperland, Flowers of Freedom und The Whale and The Raven. Sie ist Mitglied der Deutschen Filmakademie.

© Vladimir Esipov© Vladimir Esipov

Vladimir Esipov

Themenschwerpunkt Macht und Montage

Vladimir Esipov ist Absolvent der Universität St. Petersburg und der Hamburger Journalistenschule (Henri-Nannen-Schule). Er war als Journalist u.a. mehrere Jahre tätig für das ARD Studio in Moskau sowie als Chefredakteur von Geo Russland. Heute arbeitet er von Berlin aus. Seine Arbeitsschwerpunkte sind mobile journalism, visuelle Kommunikation und multimediale Berichterstattung.

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Gesa Marten

Themenschwerpunkt Macht und Montage

Gesa Marten arbeitet seit 1991 als freie Editorin und Dramaturgin und hat seitdem an über 60 Produktionen mitgewirkt. Der Fokus ihrer Arbeit liegt auf der Montage von Kinodokumentarfilmen, für die sie u.a. mit dem Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm (2005 für Was lebst Du? und für 2009 Perestoika - Umbau einer Wohnung) und dem Grimme Preis (2016 für Vom Ordnen der Dinge) ausgezeichnet wurde. Seit 2014 ist sie Professorin für Künstlerische Montage / Spiel- und Dokumentarfilm an der Filmuniversität Babelsberg.

©Eric Black©Eric Black

Rune Schweitzer

Themenschwerpunkt Macht und Montage

Rune Schweitzer arbeitet seit Abschluss ihres Studiums an der Filmuniversität Babelsberg 2004 mit einer Diplomarbeit über die Montage bei Michael Moore als freie Editorin von Kinodokumentar- und Spielfilmen in Berlin. Dreimal war sie für den Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm nominiert: 2021 für den Schnitt von I’ll be your mirror, 2016 für die Montage von Sonita und zusammen mit Hansjörg Weißbrich 2014 für Master of the Universe. Sie unterrichtet als freie Dozentin für Montage/Schnitt an der Filmakademie Baden-Württemberg.

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Marcus Stiglegger

Themenschwerpunkt Macht und Montage

Prof. Dr. Marcus Stiglegger lehrt Filmwissenschaft an den Universitäten Mainz, Regensburg und Klagenfurt, der Filmakademie Ludwigsburg und der FH Münster. Zudem praktische Arbeiten mit Videoessays und Filmmusik, Verleger und bis 2012 Herausgeber des Kulturmagazins :Ikonen. Er ist Vorsitzender der Filmbewertungsstelle Wiesbaden und Mitbetreiber des Podcasts Projektionen – Kinogespräche.

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