EdiMotion23. – 26. Oktober 2020

Gäste

© Igor Myakotin© Igor Myakotin

Alice Henty

International Panel

Geboren 1972 in Holmfirth, Yorkshire, wuchs Alice Henty hauptsächlich in Cornwall in Großbritannien auf, lebte aber auch an anderen Orten wie San Francisco und Jamaika. Sie schloss 1995 ihr Studium an der Middlesex University mit einem BA in Medienwissenschaften und Theaterkunst ab. Ihr Einstieg in die Filmindustrie erfolgte bei einer Stop-Motion-Animationsfirma, wo sie in den Abteilungen Produktion, Szenenbild und Kamera arbeitete. Danach wechselte sie zum Spielfilm und wirkte bei Figment Films als Produktionsassistentin an Projekten wie Lebe lieber ungewöhnlich (1997) mit.
Alice Hentys Karriere als Produzentin von Dokumentarfilmen begann mit dem Oscar-Preisträger Ein Tag im September (1999). Ihr jüngster Film vor Welcome to Chechnya war The Work (2017), der den Großen Preis der Jury beim SXSW Filmfestival und den Publikumspreis bei Sheffield Doc/Fest gewann. Weitere Credits sind Sky Ladder, Happy Valley, Citizen Koch, Beware of Mr. Baker, Buck und The Tillman Story. Im Jahr 2016 gründete sie zusammen mit Paul McGuire die Firma Maylo Films, um protagonistenbasierte Cinéma-vérité-Projekte zu realisieren. Alice Henty ist „Sundance Creative Producing Fellow“, Mitglied der „Documentary Producers Alliance“ (DPA), der „Producers Guild of America“ (PGA) und in der Sektion Dokumentarfilm der Oscar-Akademie (AMPAS).

Born 1972 in Holmfirth, Yorkshire, Alice Henty mainly grew up in Cornwall in the UK, but also lived in other places like San Francisco and Jamaica. She graduated with a BA in Media Studies & Theater Arts from Middlesex University in 1995. Her start in the film industry was at a stop motion animation company, where she worked in the production, art and camera departments. Moving on to narrative features, she worked as a production assistant at Figment Films on projects like A Life Less Ordinary (1997).
Alice Henty’s career in producing feature documentaries began with the Academy award winning One Day in September (1999). Her most recent film before Welcome to Chechnya was The Work (2017), which won the Grand Jury prize at SXSW Film and the Audience Award at Sheffield Doc/Fest. Other credits include Sky Ladder, Happy Valley, Citizen Koch, Beware of Mr. Baker, Buck, and The Tillman Story. In 2016 she founded Maylo Films together with Paul McGuire in order to produce character-led, verité projects. Alice Henty is a Sundance Creative Producing Fellow, a member of the Documentary Producers Alliance (DPA), the Producers Guild of America (PGA), and the documentary branch of the Oscar Academy (AMPAS).

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Ryan Laney

International Panel

In seiner langen Karriere hat Ryan Laney Effekte für Unternehmen wie Manex Entertainment, Industrial Light and Magic, Digital Domain und Sony Pictures Imageworks entwickelt. Für Manex entwickelte er einen effizienten Rendering-Workflow für die Matrix-Trilogie. Bei ILM arbeitete er an Menschenmassen und der Rendering-Pipeline für Harry Potter und die Kammer des Schreckens (2002), entwarf Effektanimationswerkzeuge für Men In Black 2 (2002) und schrieb Wolken- und Animationssoftware für Hidalgo – 3000 Meilen zum Ruhm (2004). Bei Digital Domain stellte er für die Überflutungseffekte in The Day After Tomorrow (2004) die Verbindung zwischen Software- und Effektabteilungen her. Bei Sony entwickelte er ein realistisches Wassersystem für Aviator (2004), baute abteilungsübergreifende Tools für G-Force – Agenten mit Biss (2009) und Green Lantern (2011), und war an der Entwicklung von Tools und Workflows beteiligt, die heute Industriestandard sind. Er erstellte eine Masterclass, die auf einem modularen Zerstörungssystem basiert, das er für Zathura – Ein Abenteuer im Weltraum (2005) schrieb, und wurde für seine Entwicklung einer interdisziplinären Suite von Werkzeugen zum Bauen, Animieren und Rendern von Glibber in Spider-Man 3 (2007) für einen Annie Award nominiert.
Auf der Grundlage seiner bahnbrechenden Arbeit bei Welcome to Chechnya hat Ryan Laney eine eigene Firma für visuelle Effekte namens Teus Media gegründet. Sie entwickelt maßgeschneiderte Software, um technische Einschränkungen für Filmemacher zu beseitigen, insbesondere im dokumentarischen und journalistischen Bereich.

In his long career, Ryan Laney has developed effects for companies like Manex Entertainment, Industrial Light and Magic, Digital Domain, and Sony Pictures Imageworks. For Manex, he developed an efficient rendering workflow for the Matrix franchise. At ILM, he worked on the crowd and rendering pipeline for Harry Potter and the Chamber of Secrets (2002), designed effects animation tools for Men In Black II (2002), and wrote custom cloud renderer and animation tools for Hidalgo (2004). At Digital Domain, he liaised between software and effects departments to shepherd NYC flooding work for The Day After Tomorrow (2004). At Sony, he developed a realistic water system for The Aviator (2004), built cross department tools for G-Force (2009) and Green Lantern (2011), and was involved with the design of what are now industry standard tools and workflows. He authored a master class based on a modular destruction system he wrote for Zathura (2005) and was nominated for an Annie Award for his development of an interdisciplinary suite of tools to build, animate, and render goo in Spider-Man 3 (2007).
On the back of his groundbreaking work on Welcome to Chechnya, Ryan Laney has founded his own visual effects company called Teus Media, which aims to support journalistic storytelling, and designs bespoke software that removes technical limitations for filmmakers.

© Werner Busch© Werner Busch

Karin Schöning

Ehrenpreis Schnitt

Karin Schöning montierte mehr als 50 Dokumentarfilme für Kino und Fernsehen und arbeitete häufig mit Regisseuren wie Gerd Kroske, Thomas Heise, Heinz Brinkmann und Dieter Schumann zusammen. Seit den 1970er Jahren arbeitete sie für das DEFA-Studio für Dokumentarfilme und montierte zahlreiche mittellange und kurze Dokumentationen und Reportagen. In der Wendezeit gestaltete Karin Schöning mit „flüstern & SCHREIEN“ (1989) ihren ersten Langfilm, der die rebellische Jugendkultur in der DDR beleuchtet. Der Film „Leipzig im Herbst“ (1989) gehört zu den bedeutendsten Dokumenten der Revolution in Ostdeutschland. Hier traf sie zum ersten Mal mit Regisseur Gerd Kroske zusammen, für den sie seitdem regelmäßig Dokumentarfilme gestaltete, darunter etwa die „Kehraus“-Trilogie (1990-2006).

Filmografie

2015 Grenzpunkt Beton, R: Gerd Kroske

2014 Striche ziehen, R: Gerd Kroske

2011/2012 Fallwurf Böhme - Die wundersamen Wege eines Linkshänders, R: Heinz Brinkmann

2011/2012 Liebe, Handball, kalter Krieg, R: Heinz Brinkmann

2010-2012 Heino Jaeger - look before you kuck, R. Gerd Kroske

2009/2010 Von der Vermählung des Salamanders mit der grünen Schlange, R: Renè Frölke

2009/2010 Das Dübeber Ei, R: Bernd Böhlich

2009 Schranken, R: Gerd Kroske

2008 Bitterfeld (Imagefilm), R: Jens Scherer

2008 6 Tage- 6 Nächte, R. Heinz Brinkmann

2008 Menschen am Zaun, R: Stefan Trampe

2008 Wollis Paradis, R: Gerd Kroske

2007 Kinder. Wie die Zeit vergeht, R: Thomas Heise

2006 Kehraus, wieder, R: Gerd Kroske

2006 Die Wartburg Story, R: Heinz Brinkmann, Heiner Sylvester

2006 Das Wohnzimmer von Greifswald, R: Jens Scherer

2006 Die Stundeneiche, R: Gerd Kroske

2005 Stella Maris, R: Jens Scherer

2004 Autobahn Ost, R: Gerd Kroske (2 Teile)

2002-2005 Insellicht - Usedomer Bilder, R: Heinz Brinkmann

2004 Autobahn Ost, R: Gerd Kroske

2003 Hinter den BergenR: Heinz Brinkmann, Heiner Sylvester

2003 54°, R: Stefan Trampe

2003 Der geteilte Krieg, R: Dirk Lienig

2003 Frauen am Bodden, R: Jens Scherer

2001 Lampion, R: Günther Kotte

1999/2000 Der Boxprinz, R: Gerd Kroske

1998 Die Stute auf dem Grasdach, R: Heinz Brinkmann

1997 Barluschke, R: Thomas Heise

1997 DeJâ Vu, R: Bernd Lichtenberg

1996/1997 Kehrein, kehraus, R. Gerd Kroske

1996/1997 Galera, R: Gerd Kroske

1994 Segeln nach Uist, R: Rainer M. Schulz

1994 Der Irrgarten, R: Heinz Brinkmann

1994 Die Meerestiefe mit dem Finger messen, R: Andreas Köfer

1994 Nach uns die Sintflut, R: Andreas Köfer

1993/1994 Vokzal - Bahnhof Brest, R: Gerd Kroske

1992/1993 Usedom Teil 1, R: Heinz Brinkmann

1992/1993 Unsere bösen Kinder, R: Karl Heinz Lodz

1992 Grenzland- eine Reise, R: Andreas Voigt

1992 Die Trilogie der ungebrochenen Herzen. EP 3: Das vorläufige Leben des Grafen Kiedorf, R: Heinz Brinkmann

1992 Moment musical 92, R: Heinz Brinkmann, Karl Heinz Lodz

1992 Mühle, R: Jochen Wisotzky

1991/1992 Eisenzeit, R: Thomas Heise

1991 Kein Abschied nur fort, R: Lev Hohmann, Joachim Tschirner

1990/1991 Zeitschleifen - Im Dialog mit Christa Wolf, R: Karlheinz Mund

1990/1991 Komm in den Garten, R: Heinz Brinkmann, Jochen Wisotzky

1989/1990 Vorwärts und zurück, R: Heinz Brinkmann

1989/1990 Ich sehe hier noch nicht die Sonne, R: Heinz Brinkmann

1989/1990 Jürgen Kuczynski, R: Heinz Müller

1989 Begegnungen, R: Andreas Voigt

1989 Leipzig im Herbst, R: Andreas Voigt, Gerd Kroske

1988 …niemals allein, R: Volker Steinkopff

1998 Flüstern & Schreien (mit Ingeborg Marczallek), R: Dieter Schumann

1998 Theatertiere,R: Christian Klemke

1998 Die Karbidfabrik, R: Heinz Brinkmann

1987 DEFA KINOBOX [Jg. 1987 / Nr. 57] – Ostseebox, R: Heinz Brinkmann

1987 Wissenschaftler, R: Annelie Thorndike

1986/1987 Katrin, R: Joachim Tschirner

1986/1987 Ich bin ein Theater (Hermann van Veen), R: Christiane Hein

1986 DEFA KINOBOX Abendgrüße/Der Minoische Frieden, R: Joachim Tschirner

1985 …und am Ende das Konzert, R: Joachim Tschirner

1984 Sag Himmel, auch wenn keiner ist (Jannis Ritsos), R: Joachim Tschirner

1983 Kino Box Abendgrüße/Der dicke Lipinski, R: Gunther Scholz

1981/1982 Revue Girl, R: Uwe Belz

1982 Kino Box Abendgrüße/Zille (2 Teile), R: Ernst Cantzler

1982 Volkslieder, R: Uwe Belz

1982 Laos, R: Uwe Belz

1981 Z.B. Sechzehnjährige oder es gibt keinen Traum vom Fliegen, R: Uwe Belz

1981 Augenzeuge

1980 Mandy wird wieder turnen, R: Michael Lösche

1980 Augenzeuge Jakutien, R: Uwe Belz

1979 Auferstanden aus Ruinen - Teil V

1979 Auferstanden aus Ruinen - Teil III

1979 Die KPD. Eine Dokumentation zum 60. Jahrestag der Kommunistischen Partei Deutschlands

1978 Guten Tag Berlin

1977 Aufbau Berlin IV / Der große Saal, R: Lev Hohmann

1976 IN - Internationales Jugendmagazin 6/76

1975 Rosenthaler Straße, R: Günther Kotte

1974 Weggefährten. Begegnungen im 25. Jahr der DDR

1974 DDR-Magazin [Jg. 1974 / Nr. 02]

© Sophie Nadler© Sophie Nadler

Tania Stöcklin

Gastland Schweiz

1959 in Winterthur geboren und aufgewachsen, studiert Tania Stöcklin zunächst ab 1979 Germanistik in Zürich. Nebenbei arbeitet sie in der Kunstgalerie Baviera, wird Gründungsmitglied des Filmclubs und Kinos „Xenix“, und widmet sich ersten filmischen und künstlerischen Arbeiten (Video, Super 8, Text, Performance). 1982 bricht sie das Studium ab und zieht nach Berlin, wo sie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie (DFFB) ein Regiestudium beginnt, welches sie 1988 abschließt.
Während ihrer Zeit an der DFFB realisiert Tania Stöcklin einige kurze Spiel- und Experimentalfilme, darunter mehrere in Co-Regie mit Anka Schmid. Ihr Abschlussfilm, der Kinospielfilm Die Gottesanbeterin(Georgette Meunier), läuft 1989 im Forum der Berlinale. Ihre zweite abendfüllende Regiearbeit Joe & Marie hat 1994 Premiere im Wettbewerb des Filmfestivals Locarno. Ihr (vorläufig) letztes Projekt als Regisseurin ist der 2000 erschienene Kurzfilm Das Engadiner Wunder, erneut in Co-Regie mit Anka Schmid.
Schon während des Regiestudiums findet Tania Stöcklin zunehmend Gefallen an der Filmmontage, inspiriert unter anderem durch Seminare des Regisseurs und Videokünstlers Gábor Bódy. Ihr erster Langfilm als Editorin ist der 1991 erschienene argentinische Spielfilm Sohn des Flusses(Hijo del río) ihres DFFB-Kommilitonen Ciro Cappellari. Auch seinen zweiten Spielfilm Sin Querer – Zeit der Flamingos (1997) montiert Tania, bevor sie sich nach der Jahrtausendwende zunehmend auf Dokumentarfilme spezialisiert, und ganz der Karriere als Filmeditorin widmet.
Ihre engste Kreativpartnerschaft entsteht mit dem Schweizer Dokumentarfilmer Peter Liechti, für den sie bis zu dessen Tod vier Langfilme montiert: Hans im Glück (2003), Hardcore Chambermusic (2006), Das Summen der Insekten (2009) und Vaters Garten – Die Liebe meiner Eltern (2013). Für letzteren Film erhält Tania den Schweizer Filmpreis 2014 in der Kategorie Beste Montage – im ersten Jahr wo diese Preiskategorie eingeführt wurde.
Neben ihrer Arbeit als Editorin ist Tania Stöcklin aktiv in der Filmpolitik, in Förder-Gremien, in Jurys und als Dozentin und Mentorin. Von 1993 bis 2000 war sie Vorstands-Mitglieddes Verbands Filmregie und Drehbuch Schweiz (ARF/FDS). Unterrichtet hat sie an der DFFB, der Zürcher Hochschule der Künste (ZHDK) und der Hochschule Luzern (HSLU). Sie ist außerdem Mitglied der Schweizer Filmakademie und der Europäischen Filmakademie.

Filmografie als Editorin (Auswahl)

2019 Wer sind wir? Dokumentarfilm. Edgar Hagen.
2017 Fell in Love with a Girl. Dokumentarfilm. Kaleo La Belle.
2017 Sarah spielt einen Werwolf. Spielfilm. Katharina Wyss.
2016 Zaunkönig – Tagebuch einer Freundschaft. Dokumentarfilm. Ivo Zen.
2015 Als die Sonne vom Himmel fiel. Dokumentarfilm. Aya Domenig.
2013 Fritz Hauser: Klangwerker. TV-Dokumentarfilm. Erich Busslinger.
2013 Sommerzeit. Dokumentarfilm. Pascale Gmür.
2013 Vaters Garten – Die Liebe meiner Eltern. Dokumentarfilm. Peter Liechti.
2012 My Generation. Dokumentarfilm. Veronika Minder.
2010 Beyond This Place. Dokumentarfilm. Kaleo La Belle.
2009 Das Summen der Insekten – Bericht einer Mumie. Dokumentarfilm. Peter Liechti.
2007 George Gruntz. TV Dokumentarfilm. Werner Zeindler.
2006 Hardcore Chambermusic. Dokumentarfilm. Peter Liechti.
2005 Abdullah Ibrahim: A Struggle for Love. TV-Dokumentarfilm. Ciro Cappellari.
2003 Hans im Glück – Drei Versuche, das Rauchen loszuwerden. Dokumentarfilm. Peter Liechti.
2000 El Acordéon del Diablo. Dokumentarfilm. Stefan Schwietert.
1997 Sin Querer – Zeit der Flamingos. Spielfilm. Ciro Cappellari.
1994 Joe & Marie. Spielfilm. Tania Stöcklin.
1991 Sohn des Flusses. Spielfilm. Ciro Cappellari.
1989 Die Gottesanbeterin. Spielfilm. Tania Stöcklin.

Born 1959 in Winterthur, Tania Stöcklin initially started studying German language and literature in Zurich from 1979 to 1982. In addition, she worked in the art gallery Baviera, became a founding member of the film club and cinema „Xenix”, and produced her first cinematic and artistic works (video, Super 8, text, performance). 1982 she broke off her studies and moved to Berlin, where she studied directing at the German Film and Television Academy (DFFB) until 1988.
During her time at the DFFB, Tania directed a number of short feature and experimental films, including several together with Anka Schmid. Tania's graduation film, the narrative feature Georgette Meunier, was screened in the Forum of the Berlinale 1989. Her second long-form work as a director, Joe & Marie, premiered 1994 in the competition of the Locarno Film Festival. Her last project as a director (for the time being) was the short film The Miracle of the Engadin, released in 2000 and again co-directed with Anka Schmid.
While she was studying directing, Tania started to develop a special affinity towards film editing. This was partly due to DFFB-workshops given by director and video artist Gábor Bódy, who inspired her artistically in many ways and whom she has called „my cinematic father”. Her first feature-length film as an editor was the Argentinean fictional film Son of the River (1991), directed by her fellow DFFB graduate Ciro Cappellari. Tania also edited his second feature Sin querer (1997). After the turn of the millennium she devoted herself entirely to a career as a film editor and increasingly specialized in documentaries.
Her closest creative partnership is with the Swiss documentary filmmaker Peter Liechti, for whom she edited four feature films until his death: Lucky Jack (2003), Hardcore Chambermusic (2006), The Sound of Insects (2009) and Father's Garden – The Love Of My Parents (2013). For the latter film Tania received the Swiss Film Prize 2014 in the category Best Editing – the first year this prize category was introduced.
In addition to her work as an editor, Tania Stöcklin is active in film politics, funding committees, juries and as a lecturer and mentor. From 1993 to 2000 she was a board member of the Swiss Filmmakers Association (ARF/FDS). She has taught at the DFFB, the Zurich University of the Arts (ZHDK) and the Lucerne University of Applied Sciences and Arts (HSLU). She is also a member of the Swiss Film Academy and the European Film Academy.

Filmography as Editor (Selection)

2019 Who are we?. Documentary. Edgar Hagen.
2017 Fell in Love with a Girl. Documentary. Kaleo La Belle.
2017 Sarah Plays a Werewolf (Sarah joue un loup garou). Fictional film. Katharina Wyss.
2016 King Of The Airs – Notes On A Friendship. Documentay. Ivo Zen.
2015 The Day the Sun Fell. Documentary. Aya Domenig.
2013 Fritz Hauser: Sound Explorer. TV documentary. Erich Busslinger.
2013 Father's Garden – The Love Of My Parents. Documentary. Peter Liechti.
2012 My Generation. Documentary. Veronika Minder.
2010 Beyond This Place. Documentary. Kaleo La Belle.
2009 The Sound of Insects – Record of a Mummy. Documentary. Peter Liechti.
2007 George Gruntz. TV documentary. Werner Zeindler.
2006 Hardcore Chambermusic. Documentary. Peter Liechti.
2005 Abdullah Ibrahim: A Struggle for Love. TV documentary. Ciro Cappellari.
2003 Lucky Jack. Documentary. Peter Liechti.
2000 El Acordéon del Diablo. Documentary. Stefan Schwietert.
1997 Sin querer. Fictional film. Ciro Cappellari.
1994 Joe & Marie. Fictional film. Tania Stöcklin.
1991 Son of the River. Fictional film. Ciro Cappellari.
1989 Georgette Meunier. Fictional film. Tania Stöcklin.

© Alice Henty© Alice Henty

Tyler H. Walk

International Panel

Nach seinem BA-Abschluss in Film- und Videoproduktion an der Pennsylvania State University im Jahr 2006, nahm Tyler Walk an einem sechswöchigen Kurs mit dem Titel „Art of Editing“ am „The Edit Center“ in New York teil, der Startschuss für seine Karriere als freiberuflicher Filmeditor. Er hat sich auf Dokumentarfilme spezialisiert. Zu seinen jüngsten Projekte vor Welcome to Chechnya gehören Sara Takslers Tickling Giants (2016), Michael Moores Where to Invade Next (2015), Eric Weinribs Roseanne for President! (2015) und David Frankreichs Oscar-nominierter Dokumentarfilm How to Survive a Plague (2012). Für die Montage dieses Films gewann Tyler Walk einen Cinema Eye Award und wurde für einen Emmy nominiert. Mit Welcome to Chechnya gewann er den Sonderpreis der Jury für Schnitt beim Sundance Festival 2020. Gegenwärtig führt Tyler Walk Regie bei seinem ersten Langfilm über das Kleine-Welt-Phänomen. In seiner Freizeit ist er auch Amateur-Flipper-Spieler und gibt nachts den Möchtegern-Rockstar.

After graduating with a BA in Film and Video Production from Penn State University in 2006, Tyler Walk enrolled in a six-week course called „Art of Editing“ at The Edit Center in New York, which he credits with setting him up for a career as a freelance film editor. He has specialized in documentaries. Some of his recent projects before Welcome to Chechnya include Sara Taksler’s Tickling Giants (2016), Michael Moore’s Where to Invade Next (2015), Eric Weinrib's Roseanne for President! (2015), and David France’s Oscar-nominated documentary How to Survive a Plague (2012). For the editing of this film Tyler Walk won a Cinema Eye Award and was nominated for an Emmy. With Welcome to Chechnya he won the Special Jury Award for Editing at Sundance 2020. Currently Tyler Walk is directing his first feature about the Small-World Phenomenon. In his spare time, he is also an amateur pinballer and pretend rock star by night.

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