20 Jahre Edimotion

Festivaltermin: 24.10. – 27.10.2025

Ehrenpreis

Die Hommage und der Ehrenpreis Schnitt sind für unser Festival von Beginn an ein besonders wichtiges Anliegen. Die Kunst der Filmmontage findet meist im Verborgenen statt, und auch ihre Künstler neigen eher nicht dazu, das Rampenlicht zu suchen. Wie sehr herausragende Editorinnen oder Editoren ihre Filme mit geprägt haben, ist oft nur ihren Produzenten und Regisseuren bekannt. Dies zu ändern, haben wir uns Aufgabe gemacht. Die Hommage richtet daher jedes Jahr ihre Scheinwerfer auf eine Editoren-Persönlichkeit, deren Wirken, Filmografie und Einsatz für den Beruf es verdient hat, in einem feierlichen und öffentlichen Rahmen gewürdigt zu werden. Die Liste der bisherigen Preisträger des Ehrenpreises umfasst Editorinnen und Editoren mit durchaus unterschiedlichen Herkünften, Schwerpunkten und Lebenswegen. Eines vereint aber alle: Die Leidenschaft und den besonderen Einsatz für ihre oft unterschätzte – und zu selten thematisierte – eigenschöpferische Leistung im Dienste des Films.

Preisträgerin 2025

© Sylvia Steinhäuser © Sylvia Steinhäuser
Patricia Rommel - unsere Ehrenpreisträgerin 2025

Patricia Rommel: Große erzählerische Bögen mit Zeit und Leidenschaft

Mit einer Filmografie von über 50 Arbeiten ist Patricia Rommel eine der einflussreichsten Editorinnen des deutschen und internationalen Kinofilms. Kollaborationen mit Regie-Persönlichkeiten wie Caroline Link, Florian Henckel von Donnersmarck, Stefan Tolz, Wolfgang Becker, Romuald Karmakar, Asli Özge und Angelina Jolie beweisen Patricia Rommels Vielseitigkeit und ihre prägende künstlerische Bedeutung in den letzten Jahrzehnten. Zu ihren zahlreichen preisgekrönten Filmen gehören unter anderem die Oscarprämierten Arbeiten NIRGENDWO IN AFRIKA und DAS LEBEN DER ANDEREN, deutsche Filmpreisgewinner wie IM WINTER EIN JAHR oder auch GLORIA, der den mexikanischen Filmpreis Premio Artel erhielt.

Besonders beeindruckend ist ihre langjährige, intensive Zusammenarbeit mit Regisseurin Caroline Link. Auf den ersten gemeinsame Film JENSEITS DER STILLE folgten – beispielsweise mit NIRGENDWO IN AFRIKA, PÜNKTCHEN UND ANTON und ALS HITLER DAS ROSA KANINCHEN stahl – viele erfolgreiche gemeinsame Projekte. Patricia Rommel reüssierte außerdem in Hollywood, wo sie mehrere Filme der Schauspielerin und Regisseurin Angelina Jolie montierte, darunter BY THE SEA mit Angelina Jolie und Brad Pitt oder auch das Kriegsdrama IN THE LAND OF BLOOD AND HONEY.

Patricia Rommels Karriere als Editorin begann in München mit einem Praktikum bei Arri, fruchtbaren Kontakten zu Regietalenten der Filmhochschule und schließlich der Montage des Genrefilms DER FAN. Seither zeigt sich ihre Montagekunst besonders in präzisen Figurenzeichnungen und der Fähigkeit, zwischenmenschliche Beziehungskonstellation und Biographien genau erfahrbar zu machen. So erschafft sie herausragende erzählerische Bögen über Jahrzehnte und Generationen hinweg. Ihr Rhythmus- und Zeitgefühl in der Montage formt bewegende Lebensgeschichten und schicksalhafte menschliche Begegnungen. Durch Patricia Rommels Kunst entstehen Kinodramaturgien, die berühren und uns dabei tief in fremde Zeiten und Leben eintauchen lassen. Auch durch den geschickten Einsatz von Musik und Sounddesign beweist sie in ihren Filmprojekten regelmäßig ihr präzises filmisches Gespür für das Kino. In ihrer Arbeit sieht Patricia Rommel sich zuvorderst als Teil eines kreativen Teams, das die Filmideen vieler bedeutender Regisseur*innen zum Leben erweckt. Gerne beschreibt sie sich als „Lehrerin“ eines Filmprojekts, das gemeinsam mit den „Eltern“ aus Regie und Produktion dafür sorgt, dass ein Film wächst, auf eigenen erzählerischen Beinen stehen kann und schließlich im Kino, bei Kritik und Publikum zu einem Erfolg wird.

Termine

Freitag, 24.10.2025 um 20:00 Uhr | Filmforum NRW im Museum Ludwig
Eröffnung „Jenseits der Stille“ (D 1996, Min., R: Caroline Link)
in Anwesenheit der Ehrenpreisträgerin mit anschließendem Filmgespräch

Laudatio: Caroline Link

Montag, 27.10.2025 um 11:00 Uhr | Filmhaus Köln

„Kammerflimmern" (D 2005, Min., R: Hendrik Hölzemann),
ausgezeichnet mit dem Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm 2005
in Anwesenheit der Ehrenpreisträgerin mit anschließendem Werkstattgespräch und weiteren Filmausschnitten


Montag, 27.10.2025 um 20:00 Uhr | Filmforum NRW im Museum Ludwig
Preisverleihung Ehrenpreis Schnitt

Filmografie (Auswahl)

1982 Der Fan. Spielfilm. Eckhart Schmidt
1996 Jenseits der Stille. Spielfilm. Caroline Link
1997 Das Leben ist eine Baustelle. Spielfilm. Wolfgang Becker
2000 Gripsholm. Spielfilm. Xavier Koller
2001 Emil und die Detektive. Spielfilm. Franziska Buch
2001 Nirgendwo in Afrika. Spielfilm. Caroline Link
2004 Kammerflimmern. Spielfilm. Hendrik Hölzemann
2004 Die Nacht singt ihre Lieder. Spielfilm. Romuald Karmakar
2006 Das Leben der Anderen. Spielfilm. Florian Henckel von Donnersmarck
2009 Ein russischer Sommer (The Last Station). Spielfilm. Michael Hoffman
2011 In the Land of Blood and Honey. Spielfilm. Angelina Jolie
2013 Exit Marrakech. Spielfilm. Caroline Link
2014 Gloria. Spielfilm. Christian Keller
2015 By the Sea. Spielfilm. Angelina Jolie
2017 Berlin Rebel High School. Dokumentarfilm. Alexander Kleider
2018 Werk ohne Autor. Spielfilm. Florian Henckel von Donnersmarck
2019 Als Hitler das rosa Kaninchen stahl. Spielfilm. Caroline Link
2022 Nicht ganz koscher Spielfilm. Stefan Sarazin, Peter Keller
2023 Black Box Spielfilm. Asli Özge
2024 Die geschützten Männer. Spielfilm. Irene von Alberti

Rede, gehalten von Patricia Rommel am 21. Oktober 2025, Köln

Hallo, guten Abend, bitte seht es mir nach. Ich fühle mich hier oben auf der Bühne wie ein Maulwurf, den man ans Tageslicht geholt hat. Dieses grelle Licht, diese viele Menschen … so viel Rummel um die Rommel. Einen Ehrenpreis bekommt man ja nicht alle Tage … und mein Publikum ist normalerweise imaginär, wenn ich am Schnittplatz vor meinem Bildschirm sitze, um die beste Geschichte aus dem Material herauszuholen.

Aber jetzt bin ich hier und freue mich, mit euch unseren wunderbaren Beruf zu feiern. Ein Preis wie dieser, ein Ehrenpreis ist nicht nur eine große Ehre. Es ist vor allem eine wunderbare Anerkennung für den Beruf, von dem ich seit 1977 nicht mehr loskomme. Dass ich mal eine Film-Editorin werden würde, war aber nicht vorgezeichnet. Ich komme ursprünglich aus Paris, aber irgendwann verlagerte sich mein Leben zu meinen Großeltern in ein Dorf im Saarland. In dem kleinen Ortskino, dass ich als Teenager ein paar Male besuchte, gab es Filme wie „Wir hau’n die Pauker in die Pfanne“ oder „Tante Trude aus Buxtehude“. Also kann ich nicht sagen, dass ich dort von einer ausgesprochen cineastischen Filmbildung profitiert hätte.

Aber als ich zum Studieren nach München ging, da änderte sich das. Da ging ich ganz oft ins ABC, ins Theatiner oder in die Lupe. Die Freundschaft mit dem Schauspieler Peter Ehret war mein Einstieg in die Branche. Und bald ließ ich mein Studium an der Dolmetscher-Schule sausen und sammelte allerlei Erfahrungen in der Filmbranche: Im Synchronstudio habe ich Schleife geklebt oder auch selbst synchron gesprochen, z. B. beim Boot. Zeichentrickfilme mit der Hand kolorieren, hier und da als Komparsin gejobbt. Und bald kam ich mit der Welt der Werbung und Imagefilme in Berührung, was eine wichtige Lehre war. Damals noch auf Film. Flink verschiede Versionen anfertigen, den Kunden im Nacken. Schnelle Entscheidungen treffen. Aber irgendwann hatte ich keine Lust mehr, mir Gedanken darüber zu machen, ob der Tropfen am Bierglas links oder rechts laufen sollte. Und dann hinterfragte ich immer mehr die Produkte, für die geworben wurde. Zigaretten, nein danke, Pharma, auch nicht. Und so weiter. Zum Schluss nur noch ein paar Social Spots.

Diese Zeit in der Werbung war aber aus einem anderen Grund für mich wichtig: da mit ein paar Spots die Miete bezahlt war, konnte ich an der Filmhochschule München Studierenden-Filme betreuen, szenische oder auch dokumentarische Arbeiten, manchmal wurde es auch ganz experimentell. Oft ganz unentgeltlich. Aber es war egal, denn es machte mir einen Riesenspaß. Dieser Pool an jungen Kreativen mit all ihren verschieden Themen und Ausdrucksformen ... diese Teamarbeit. Ich glaube, da habe ich richtig angebissen. Denn es war egal, ob wir schon wieder eine Nacht durchgeschnitten hatten oder ob der Weihnachtsurlaub angeknabbert war.

Mein erster Spielfilm war Der Fan von Eckhardt Schmidt. Eckhart war kompromisslos, ein kluger Cineast, auch Filmkritiker und es war großartig für mich, als noch junge Editorin, so viele Denkanstöße zu bekommen. Mein nächster Film „Annas Mutter“ hatte ein üppiges Budget und bekam allein durch sein Sujet enorm viel Presse, aber es gab an diesem Film kaum etwas, was ich mochte.

Also: lieber eine kleinere Gage aber ein gutes Drehbuch oder eine eigenwillige Geschichte. So wie Der gläserne Himmel von Nina Grosse, Verfolgte Wege von Uwe Janson oder Jenseits der Stille von Caroline Link. Es folgen viele schöne Arbeiten. Das Leben der Anderen war ein Sesam-öffne-dich für internationalere Produktionen.

Für diese wertvollen, gemeinsamen Zeiten im Schneideraum bin ich unendlich dankbar. Es hat mein Leben bereichert. Ich bin in fremde Länder gereist, von Indien über Georgien nach Mexiko und konnte viel über deren Kulturen oder Konflikte lernen. Mal montierte ich Künstlerbiografien, mal waren es Einblicke in kleine, sehr persönliche Geschichten. Über die Jahre entstanden Freundschaften. Tatsächlich verschwimmen in unserem Beruf häufig die Grenzen zwischen dem Beruflichen und dem Privaten. Das liegt bei uns Film-Editoren an der intensiven und engen Zusammenarbeit über viele Monate hinweg. An der gemeinsamen Vision. Und gerade wenn sich Schwächen im Material schonungslos zeigen – ein sensibler Moment in der Zusammenarbeit – erfordert es großes Vertrauen und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Mit vielen der HFF-Studenten von damals, unter ihnen Nina Grosse, Martin Weinhart, Franziska Buch, Stefan Tolz oder Caroline Link, verbindet mich nicht nur eine langjährige Zusammenarbeit, sondern sie bilden meine große Filmfamilie. Einer, der dazu zählt und bis heute mein bester Freund ist, ist Dirk Schäfer. Mit ihm war’s ein schönes Wechselbad: Entweder er war mein Assistent oder aber ich war seine Editorin und dabei haben wir immer sehr viel über die Kunst der Montage diskutiert und ausprobiert. Wir wurden zu totalen „Montage-Freaks“.

Ihnen allen möchte ich heute danken. Und natürlich auch all den Regisseur*innen, die ich hier nicht aufzähle. Sie alle waren wichtige Gefährten auf meinem beruflichen Lebensweg. Ich danke ihnen für ihr Vertrauen und für all diese Geschichten, die sie in die Welt gebracht haben. Mein Dank gilt auch meinen wunderbaren Assistentinnen und Praktikantinnen. Und für meine Kolleg*innen für den wertvollen Austausch und ihr filmpolitisches Engagement für unseren Beruf. Ganz herzlichen Dank auch an die Jury, an Kyra, Dietmar, Jenny und Sven.

Ich möchte diesen Ehrenpreis heute aber auch für ein persönliches Plädoyer nutzen. Ein Plädoyer für mehr Zeit. Für den Raum, in dem sich oft die besten Ideen entwickeln, fast wie von allein, wenn es keinen Druck gibt. Filmmontage ist Kunst und diese Kunst braucht Zeit. Wenn aus einer bloßen Abfolge von Bildern, die noch nicht viel erzählen, eine Szene entsteht, die z. B. berührt, dann ist es doch Magie. Magie entsteht aber nicht unter Zeitdruck. Gibt mir ein Produzent nur eine unrealistische Anzahl von Schnittwochen, so wende ich ein: „Ich soll in 2 Stunden in New York sein. Ein Flug dorthin dauert aber 5 Stunden.“

Gedanken brauchen Zeit. Auch um sich vom Material zu lösen. Jedes neue Außen kann Inspiration bringen, die ich dann im Schneideraum einbringe. Manchmal finde ich die Lösung für eine Sequenz im kleinen iranischen Café bei mir um die Ecke oder beim Schwimmen. Raus aus der Mühle und Selbstkasteiung hinein in Zeiträume, die Ideen Flügel verleihen. Damit es weiterhin Freude macht.

Ein Preis für sein Lebenswerk, das hört sich aber natürlich auch so an, als ob man sich danach zur Ruhe setzen würde. Dabei komme ich gerade aus dem Schneideraum und kehre nach diesem Ausflug zu Edimotion auch dorthin zurück. Noch fühle ich mich nicht zu alt, um weiter zu machen. Als ich 2010 für The Tourist angefragt wurde, war es von Anfang an klar, dass es zwei Editor*innen geben sollte. Florian Henckel von Donnersmarck hätte mir liebend gerne Anne Coates an die Seite gestellt. Anne Coates, unsere große Kollegin, die legendären Filme wie Lawrence von Arabien geschnitten hatte. Oder auch Der Elefantenmensch und Erin Brockovich. Aber das klappte nicht, die Produzenten fanden sie damals „zu alt“. Sie war in der Tat schon 85 Jahre alt, aber fünf Jahre später montierte sie Fifty Shades of Grey. Das wäre mein Wunsch, so wie Anne es tat, bis ins hohe Alter zu schneiden. Denn dieser Beruf passt einfach sehr gut zu mir. Vielen Dank nochmal für eure Kollegialität heute Abend.

Interview

ZEIT NEHMEN UND ZEIT GEBEN – Edimotion-Ehrenpreisträgerin Patricia Rommel im Gespräch mit Kurator Sven Ilgner

Manche Menschen beschreiben Editor*innen als eine Art Geburtshelfer, die den Film, das Baby der Regie, gesund auf die Welt bringen. Wie siehst du deine Rolle im Prozess der Filmherstellung?

Ich sehe mich eher als eine Art Lehrerin, die sich wünscht, das Schulkind auf den besten Weg zu bringen. Ist der Film abgedreht, kommt das Kind erstmal in die Schule und dort wird es in einem immer währenden Dialog mit den Eltern, also Regie und Produktion, geformt. Filmanalyse oder Testvorführungen sind dabei wie Prüfungen. Obwohl es nicht mein eigenes Kind ist, muss ich, wie eine engagierte Lehrerin, alles geben um dem Kind den bestmöglichen Start zu ermöglichen. Schließlich kommt der Film ins Kino - ähnlich wie ein Kind, das nach dem Abitur die Schule verlässt.

Dein Oevre ist also quasi eine ehemalige, große Klasse voller Schulkinder. Gibt es ein Lieblingskind von dir oder gar ein Problemkind?

Manche Lehrer*Innen raufen sich zwar abends die Haare, weil die Eltern zu herausfordernd waren, aber die Frage nach einem Lieblings- oder Problemkind zu beantworten, ist für mich schwierig. Ich mag sie alle. Es bereitet mir bei jedem Projekt Freude, gemeinsam mit der Regie auf die Suche nach der besten Struktur, nach Intensivierung und dem richtigen Rhythmus zu gehen. Auch bei einem Film, der zunächst nicht funktionieren will, finde ich es faszinierend, dass durch die Verzahnung erzählerischer Mittel und Erfahrungen ein Drehbuch am Schnittplatz neu geschrieben werden kann. Wertvoll für die Qualität eines Films empfinde ich eine kluge Zusammenarbeit zwischen Regie und Produktion. Ein paar meiner ‚gelungenen‘ Kinder stammen aus solchen Konstellationen. Bei NIRGENDWO IN AFRIKA z.B. war dieses Zusammenspiel aus meiner Sicht in einer guten Balance. Bernd Eichinger, der Produzent, hatte zwar manchmal ganz andere Vorstellungen, die wir im Schneideraum auch wenigstens ausprobieren sollten, aber Caroline Link blieb letztendlich ihrer Vision treu und Bernd vertraute ihr. Schließlich kam das Kind dann mit einem Oscar nach Hause.

Wie ist dein Arbeitsprozess als Editorin? Wie sieht deine Vorbereitung für ein Projekt aus? Inwieweit möchtest du involviert sein, vor dem ersten Schnitt?

Ich lese das Drehbuch, mag es aber sehr, es dann teilweise wieder zu vergessen, um das gedrehte Material mit einem distanzierten Blick sehen zu können. Ich möchte es auf mich wirken lassen und die Emotionen unmittelbar empfinden. Erst wenn ich mich dann konkret mit dem Schnitt einer Szene beschäftige, lese ich die Drehfassung noch einmal, um Absichten oder Zwischentöne klarer zu erkennen. Trotzdem gibt es Fragen die für mich wichtig sind, bevor ich mit der Arbeit beginne. Wie sind die Figuren angelegt? Soll der Ehemann, trotz äußerlicher Härte, auch verletzlich sein? Wie skrupellos ist beispielsweise die Figur des Militärkommandanten? Ist er streng, aber human oder ist er ein Mensch ganz ohne Mitgefühl? So kann ich im Material die entsprechenden Nuancen finden. Wenn ein Spielfilm in einem historischen oder politischen Kontext spielt, lese ich mich in jedem Fall ein, ähnlich einer Recherche. Bei FIRST THEY KILLED MY FATHER z.B. musste ich darauf achten, die Schreckensherrschaft unter dem Pol Pot Regime nicht zu explizit zu zeigen. Gleichzeitig wollte ich jede Über-Ästhetisierung vermeiden. Damit aber das Ausmaß an Brutalität erfasst und Empathie erzeugt werden konnte, entschied ich mich in der Montage, das unendliche Leid in den Blicken der Familie in den Vordergrund zu stellen.

Wie hat sich der Beruf der Editorin in den letzten Jahren für dich verändert, gerade durch die technische Entwicklung von analog zu digital?

Mit dieser Entwicklung fiel das Hantieren mit schweren 35mm Filmrollen weg. Allein der fertige Spielfilm hatte ja sicher schon mindestens zehn Kilo. Was früher ein Strich auf dem Filmmaterial war, ist nun ein Klick im Schnittprogramm. Allerdings hat sich die Geschwindigkeit der Arbeit im Schneideraum deutlich erhöht.Außerdem führt das höhere Drehverhältnis zu einer größeren Materialmenge. Früher reichte ein 36-Bilder-Fotofilm, um einen vierwöchigen Urlaub festzuhalten. Heute bringt man 2000 digitale Bilder mit nach Hause, sucht dann aber ewig nach einem Bild im Material. Das geht uns im Schneideraum ähnlich. Es ist ein Segen und ein Fluch zugleich. Die großen Drehmengen führen dazu, dass man länger sichtet und ausmustert oder das Material nur noch ‚quer liest’. Wenn hoch aufgelöst wird, gibt es zwar mehr Möglichkeiten für das Erzählen, die Zeit muss aber dann auch vorhanden sein. Es kann zum Dilemma werden, wenn Budget und Planung diese Zeit nicht zulassen.

War das Material früher, als weniger gedreht wurde, denn präziser oder besser?

Nicht besser, eher anders. Bei einem meiner letzten Spielfilme hatte ich teils zweieinhalb Stunden Drehmaterial am Tag. Dass das Material nicht präzise aufgelöst worden war, war evident und bei manchen Massenszenen bewegte sich die Kamera in immer anderen Richtungen, so dass ich Mühe hatte, überhaupt die Elemente für meine Erzählung zu finden. Hätte ich also lieber an einem kunstvoll gewebten Film gearbeitet? Nein, nicht unbedingt, denn der Film war wie ein Dokumentarfilm konzipiert: Viel Material drehen, um im Schneideraum viele Möglichkeiten durchzuspielen. Aber selbst wenn es eine Auflösung gibt, kann ich als Editorin das Material verändern. Ich kann eine Aufnahme mit allerlei Effekten neu positionieren oder durch Vergrösserung eine nicht gedrehte Nahaufnahme schaffen.

Mit einer nachträglich eingesetzten Zufahrt, kann ich einer Szene mehr Akzent verleihen. Durch Farbkorrektur kann ich eine Szene, die ursprünglich bei Tag spielt, in einer Nachtsequenz einbauen. Ich habe also viel mehr Werkzeuge als früher, sollte eine Erzählung nicht so funktionieren wie geplant.

Musik, sowohl Score als auch Musiktitel, spielen eine wichtige Rolle in deiner editorischen Erzählarbeit. Wie arbeitest du mit Musik?

Musik ist ein großes Steckenpferd für mich. Es ist schade, dass man mittlerweile schon so früh im Schneideraum Filmmusik anlegt. Zumindest für die erste Sichtung des Rohschnitts würde ich mir wünschen, den Film, abgesehen von der Source-Musik, ganz ohne Filmmusik zu sehen. Ich möchte gerne sehen, wie der Film allein mit seiner Erzählung, seinen Darstellern und seinen Bildern funktioniert. Es kann auch eine Bereicherung sein, wenn der Komponist einige seiner musikalischen Motive schon anhand des Drehbuchs oder früh zu Beginn des Schnitts liefert. Das war bei DAS LEBEN DER ANDEREN der Fall, so konnte ich meine Montage entsprechend anpassen. Meine häufigsten Fragen sind: Brauchen wir an dieser Stelle wirklich Musik? Erzählt die Musik nicht schon genau das, was wir im Bild sehen? Oft blende ich ein musikalisches Motiv fast unmerklich ein, so dass es dem Zuschauer nicht als Musikbeginn auffällt. Manchmal aber braucht eine Szene genau das Gegenteil: eine harte, sehr präzise Betonung.

Deine Zusammenarbeit mit Caroline Link erstreckt sich über zahlreiche Filme, mit vielen Auszeichnungen, unter anderem auch dem Oscar für NIRGENDWO IN AFRIKA. Wie ist diese Zusammenarbeit entstanden und wie würdest du euer Verhältnis beschreiben?

Wir haben uns in München über die Filmhochschule kennengelernt. Da wir beide meinungsstark sind, haben wir schon bei JENSEITS DER STILLE, ihrem ersten Film, viel und offen diskutiert und freundschaftlich gestritten. Beim Ausmustern suchen wir vor allem nach echten Emotionen, nach Tiefe, ausdrucksstarken Blicken, nach Poetischem. Das Timing der filmischen Erzählung ist uns stets wichtiger als ein immer korrekter Anschluss. Carolines Sujets, Familie und zwischenmenschliche Beziehungen, liegen mir sehr, denn es sind auch meine persönlichen Themen. Als Regisseurin hat Caroline einen klaren Blick und ein untrügliches Gespür für das Casting. Sie ist außerdem wunderbar unbestechlich und es ist ihr warmherziges Wesen, das ich so mag.

Wie wichtig ist die Zeit, die man dem Schnitt geben kann?

Die Zeit ist das A und O für kreative Gedanken oder um Lösungen zu finden. Zeit ist manchmal auch notwendig, um dem Schauspiel den nötigen Schliff zu geben. Der Zeitdruck in den letzten Jahren ist leider sehr viel größer geworden. Oft sind Produktionszeiträume zu kompakt angesetzt und es fehlt der nötige Denkraum. Manchmal braucht es auch kreative Pausen, die man nicht vorab planen kann. Das große Glück bei der Arbeit an DAS LEBEN DER ANDEREN war, dass Florian Henckel von Donnersmarck und ich den Film für vier Wochen ruhen lassen durften und gar nicht daran gearbeitet haben. Als wir uns dann mit Abstand und unseren jeweiligen Notizen dazu wieder trafen, konnten wir innerhalb weniger Tage die richtigen Entscheidungen für den Film treffen.

Du hast in Indien an UMRIKA gearbeitet, in Mexiko für GLORIA den mexikanischen Filmpreis erhalten und du warst einige Jahre in Hollywood tätig, etwa als Editorin für Angelina Jolies Regiearbeiten. Wie entwickelt sich eine solche Zusammenarbeit? Geht man anders mit einer Regisseurin um, die ein weltweiter Star ist?

Angelina und ich kannten uns bereits von der Arbeit an THE TOURIST, von ihren Besuchen als Schauspielerin im Schneideraum. Sie ist ein sensibler Mensch, ganz ohne Allüren. Als wir bei ihrer ersten Regiearbeit IN THE LAND OF BLOOD AND HONEY anfingen zu arbeiten, war sie neugierig auf diese für sie neue Aufgabe im Schneideraum und wollte viel wissen. Wir haben uns von Anfang an sehr gut verstanden und sie vertraute mir. Bei der folgenden Produktion BY THE SEA waren wir dann schon eingespielt. Die Tatsache, dass sie ein so großer Star ist, hat zur Folge, dass sie oft keine oder nur eine schonende Kritik bekommt. Wir beide hatten jedoch einen offenen und vertrauensvoll Umgang und deshalb konnten wir auch problematische Stellen ehrlich besprechen.

Wie unterscheidet sich denn die Arbeit als Editorin in Hollywood von der in Berlin?

Der Vergleich zwischen Deutschland und Hollywood ist schwierig, weil die Budgets in Hollywood ungleich höher sind. Die Schnittarbeit bleibt natürlich auch dort herausfordernd und intensiv, aber die Rollen sind klarer verteilt und so kann man sich besser auf die eigentliche Tätigkeit konzentrieren. Der Stellenwert der Editorin ist dort sehr hoch. Dauerhaft eine Assistenz an der Seite zu haben ist beispielsweise selbstverständlich. Während des Rohschnitts versorgt mich ein Musik-Editing-Team mit den nötigen Tracks. Diese klare Arbeitsteilung bedeutet aber auch, dass man manche Dinge nicht übernehmen darf. Töne darf ich nicht selber ausprobieren, das muss immer das Sound-Design Department übernehmen. Diese Kollegen stehen während der gesamten Schnittzeit zur Verfügung. Weil man sich schon länger auf einen gewissen Code of Conduct geeinigt hat, ist die Kollegialität unter den Filmschaffenden in Hollywood groß. Ich bin dankbar für die Erfahrungen, die ich in den USA machen konnte. Kulturell aber liegt mir Europa näher. Zuletzt war ich filmisch in Georgien oder auf den Faröer Inseln unterwegs.

Welche Erfahrungen aus deinen beruflichen Anfängen würdest du jungen Editor*innen heute mitgeben wollen?

Ich bin eine Quereinsteigerin. Von der Schulzeit in Saarbrücken kam ich nach München, war dort Praktikantin bei Arri und kam zum ersten Mal in Berührung mit Filmschnitt. An der Filmhochschule habe ich dann einige Projekte betreut und u.a. Nina Grosse, Caroline Link, Franziska Buch oder Stefan Tolz kennengelernt. So konnte ich früh an interessanten Projekte mitwirken. Weil Filme von Studenten oft einige Herausforderungen mit sich bringen, konnte ich mich ausprobieren. Ich ging auch viel ins Kino. LETZTES JAHR IN MARIENBAD von Alain Resnais oder auch DAS IRRLICHT von Louis Malle haben mich damals sehr geprägt. DAS IRRLICHT, die Geschichte eines Alkoholikers, dem der Entzug nicht gelingen mag, hat einen wunderbar poetischen Anfang. Ich erinnere mich auch an eine eindrücklich geschnittene Szene bei einer Party, die in kurzen sprunghaften Schnitten seinen verwirrten Zustand spiegelte. Es sind Filme wie diese, die mich früh gelehrt haben, dass es möglich und wichtig ist, sich von Konventionen frei zu machen. Damals wie heute ist mein wichtigstes Thema, genügend Zeit für den kreativen Prozess zu haben. Im Idealfall sollte man mit den Regisseur*innen nicht nur in das Material eintauchen, sondern auch Filme gemeinsam sehen oder einen Nachmittag lang zusammen Musik anhören. Mit immer mehr Material im Schneideraum und immer knapper kalkulierten Schnittzeiten läuft man Gefahr, die Freude am Beruf zu verlieren. Daher sollte man sich trotz allen Budgetdrucks die nötige Zeit für den Schnitt erkämpfen. Der Beruf ist sehr schön, aber oft anstrengend. Man muss mit Leidenschaft bereit sein, den Druck auszuhalten. Habe ich diese Zeit, so ist Filmmontage der schönster Beruf der Welt.

Interview: Sven Ilgner

Laudatio

Laudatio für Patricia Rommel

Gehalten von Caroline Link am 24. Oktober 2025, Köln

Meine liebste Pat, liebe Patricia,

vor ein paar Wochen am Telefon haben wir über Dein Leben geredet und ich habe mir fleißig Notizen für diese Laudatio gemacht und es war wie immer mit Dir:
Man kommt von 100sten ins Tausendste, vom Hölzchen zum Stöckchen...
Es gibt soo viel zu erzählen!

Was für ein Leben. Ein Leben für den Film kann man sagen. Aber das ist nicht ganz richtig, denn neben dem Filmemachen hast Du vor allem tatsächlich gelebt!

Du hast die Welt bereist, in unendlich vielen Ländern Filme geschnitten, einige von ihnen in Dir völlig unbekannten Sprachen (was mir, by the way, ein Rätsel ist! Wie kann man einen indischen Film auf indisch schneiden, wenn man die Sprache nicht beherrscht? Oder einen arabischen, einen spanischen oder einen in der Färöischen Sprache? wie jetzt gerade?)
Das gefragt hast Du geantwortet: "Ach, das ist gar nicht so schwierig, wenn das Material gut ist, dann kann man sich doch einfühlen."

Schwieriger war es zuweilen wohl, sich in die kulturbedingt unterschiedlichen Arten des Schauspiels einzufühlen! Ist das jetzt gut, was der indische Darsteller da macht? Ist das nicht heillos übertrieben? Zu expressiv? Betont der überhaupt richtig?

Um solche Eigenheiten zu verstehen, hast Du Dir dann manchmal landeskundige Praktikanten an deine Seite geholt, die sozusagen 'kulturelle Dolmetscher' für Dich waren. Und ich kann mir lebhaft vorstellen, wie Du mit ihnen die Szenen genaustens studiert und analysiert hast.

So bist Du meine liebe Pat. Offen und interessiert. An Menschen vor allem (!), Kulturen, Geschichten, Lebenswegen. An Film und Musik, Kunst und Literatur.
Alles fließt bei Dir ineinander und es gibt nichts, was Dich nicht interessiert, wofür Du Dich nicht begeistern könntest, wie ein junges Mädchen.

Man muss ein wahrlich unabhängiger Mensch sein, um wie Du monatelang in alle Herren Länder zu reisen, um dort zu leben und Filme zu schneiden. Für Dich war und ist es das größte Glück.

Wir haben uns in den 80er Jahren an der HFF München kennengelernt. Du warst dort eine junge Schnittdozentin und mein ganzer Jahrgang, der 'S-Kurs', den Du in Deiner einzigartigen 'Wortverdrehungs-Sprache' immer die 'S-Klasse' genannt hast, hat von Dir profitiert.

Du hast immer gesagt, dass es Dir vor allem große Freude bereitet, im Schneideraum Probleme zu lösen! Umso komplizierter das Material, umso größer dein Ehrgeiz, daraus etwas zu machen, das Beste raus zu holen!

Glatte, einfache Wege (und Filme) haben Dich eher nicht so interessiert. Eine junge Filmstudentin kam einmal zu Dir und verkündete freudig, sie habe eine tolle Idee gehabt und ihre ganze Geschichte nur in Totalen gedreht. Im Schneideraum habe sie nun aber ein paar Probleme, die Du versucht hast mit ihr zu lösen.

Dein Berufsleben fing Ende der 70er Jahren in München an.
Eigentlich hast Du, zweisprachig aufgewachsen, die Sprachschule besucht, wurdest dann aber von einem Schauspieler-Freund ins Synchronstudio gelockt, wo Du bald Schleifen geklebt hast und ersten Kontakt zum Synchronschnitt bekamst.
Ganz kurz hast Du mal im Schneideraum Schnittassistenz gemacht, bei Peter Lilienthal oder für Edgar Reitz, dann hast Du schon selbst geschnitten.
Werbefilme, Kurzfilme, Studentenfilme.

Und jeder, der / die mit Dir arbeiten durfte hat profitiert von Deiner Leidenschaft, die in nimmer-endenden Nächten mündete. Und von Deinem Ehrgeiz, Deiner Freundlichkeit, Deiner hartnäckigen Sanftmut und Deinem untrüglichen Gespür für den 'echten Moment' in der Schauspielkunst.
Leben und Arbeit waren bei Dir nicht mehr zu trennen.

Unser erster gemeinsamer Spielfilm war 1995 'Jenseits der Stille', auf 35 mm gedreht und geschnitten, und ich erinnere mich an Tage an denen wir zusammen auf dem Boden rumgekrabbelt sind, um ein vom Galgen runtergewehtes 'Nein' , ein 'Oh!' oder einen Bildschnipsel auf dem Boden zu suchen.

Deine Sorgfältigkeit hat meine Ungeduld maximal strapaziert. Niemand sonst mustert so gewissenhaft aus wie Du. 'Gab es da nicht noch einen besseren Blick?', ' Hatte sie nicht dieses lustige Naserümpfen in einem anderen Take'? 'In welchem Take war diese ungewöhnliche Betonung ?'

Und dann Deine Beziehung zur Musik. Liegt es daran, dass Du als junges Mädchen selbst Klavier gespielt hast?
Was Du mit Niki Reiser gemeinsam für meine Filme entwickelt hast, ist ein großes Geschenk.
Was Deinen Musikgeschmack angeht, konnte ich mich immer absolut auf Dich verlassen.

Patricia, Du hast mit unzähligen Nachwuchsregisseur*innen gearbeitet, mit renommierten Regiecracks, wie Wolfgang Becker, Romuald Karmakar, Xavier Koller, Dominik Graf, Florian Henckel von Donnersmarck.
Und Du hast 5 Kinofilme zur Oscarnominierung und 2 tatsächlich zum Oscar geführt.

Mit Angelina Jolie, die Dich bei Florian Henckel von Donnersmarcks 'The Tourist' kennengelernt hat, hast Du 3 Kinofilme geschnitten.
Sie hat Dich, wie wir alle, sofort auch als Mensch geliebt, und Dich einmal mit ihrem Hubschrauber vom Schneideraum abgeholt und in die kalifornische Wüste zu ihrer privaten 40. Geburtstagsfeier in ein Beduinen-Zelt-Camp fliegen lassen...

Solche Geschichten erzählst Du ganz nebenbei, so als wäre das gar nichts Besonderes. Jedenfalls nichts Wesentliches!
Was Dich beglückt, sind dagegen Deine Freundschaften, Dein goldiger kleiner Hund Snowy, wenn Dir eine Arbeit gelungen ist, wenn eine Geschichte zum Leben erwacht ist, wenn Du auf Reisen bist, wenn Du neue Menschen triffst...

Meine liebe Freundin, es ist ein Segen, dass Du mir damals in München als Lehrerin begegnet bist.
Meine Filme und ich haben unendlich von Dir und Deinem Können und Deinen vielen Talenten profitiert und ich gratuliere Dir von ganzem Herzen zu dieser schönen, so sehr verdienten Auszeichnung !

Deine Caroline

Frühere Preisträger*innen

Mit der Hommage und dem Ehrenpreis Schnitt wurden bislang gewürdigt:

2024 Gabriele Voss
2023 Gisela Zick
2022 Fee Liechti Seigner
2021 Ingrid Koller
2020 Karin Schöning
2019 Heidi Handorf
2018 Norbert Herzner
2017 Inge Schneider
2016 Ursula Höf
2015 Christel Suckow
2014 Barbara von Weitershausen
2013 Juliane Lorenz
2012 Raimund Barthelmes
2011 Gisela Haller
2010 Monika Schindler
2009 Barbara Hennings
2008 Peter Przygodda
2007 Helga Borsche
2006 Dagmar Hirtz
2005 Evelyn Carow
2004 Thea Eymèsz
2003 Brigitte Kirsche
2002 Klaus Dudenhöfer

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