EdiMotion14. – 17.10.2022

Kurzfilm

THE EDIT SPACE FÖRDERPREIS SCHNITT

Der Nachwuchspreis für Editor*innen als zentraler Bestandteil von Edimotion wird 2021 bereits zum sechzehnten Mal verliehen. Der mit 2.500 € dotierte Preis prämiert die beste Montage eines Kurzfilms. Seit 2011 können sich auch Editor*innen aus Österreich und der Schweiz bewerben.

Nominierungen 2022

©Alexandra Petrovskaya©Alexandra Petrovskaya

Ilya Gavrilenkov

Nominiert für den The Edit Space Förderpreis Schnitt mit VIBRATION - INNER MUSIC

Ilya Gavrilenkov wurde 1986 in Moskau geboren. 2007 begann er in der Filmbranche zu arbeiten und war seitdem in verschiedenen Positionen tätig, vom Set-Runner über die Postproduktion bis hin zum Schnitt.
Im Jahr 2008 schloss er sein Studium an der königlichen Akademie für Theaterkunst in Moskau ab und und arbeitete danach mehr als 10 Jahre lange als Schauspieler. 2017 erlangte er einen Abschluss im Bereich Filmproduktion als Creativ & General Producer. Als Produzent arbeitete er an Musikvideos, Kurz- und Spielfilmen.
Seit 2020 ist er Student im Bereich Montage an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.

Filmografie als Editor

2022 Gold´s. Dokumentarserien. Sebastian Kentner.
2022 Les Soleils Perdus. Kurzfilm. Charmie Pfeffer.
2022 Home sick. Kurzfilm. Cadenza Zhao.
2022 Lucinda’s Pandora. Kurzfilm. Sylvia Piechocki Gonzalez.
2022 Ratioform. Werbefilm. Gretta Sammalniemi.
2022 Der Schlagbau. 3D VR Kurzfilm. Anisha Cornips.
2021 Aya. Kurzfilm. Leonie Englert.
2021 Vibrations - Inner Musik. Kurzdokumentarfilm. Cadenza Zhao.
2021 Heavy Metal Dancers. Dokumentarfilm. Gretta Sammalniemi.
2021 Mai-Mai Azina Kolon. Kurzdokumentarfilm. Florian Rudolph.
2019 Die geheimnisvolle Geschichte. Kurzfilm. Alexandra Petrovskaya.
2019 Fremde Leute. Kurzfilm. Alexandra Karmaeva.
2019 Ein Schritt zu dir. Alexandra Petrovskaya.

©Gina Dellagiacoma©Gina Dellagiacoma

Florian Geisseler

Nominiert für den The Edit Space Förderpreis Schnitt mit ÜBER WASSER.

Florian Geisseler ist Editor für Spielfilme, Serien, Dokumentarfilme und Werbung. Er studierte Dokumentarfilm-Regie in Luzern, hat in einer Werbefilmproduktionsfirma als Inhouse-Editor gearbeitet und 2019 den Schnitt-Master an der Zürcher Hochschule der Künste abgeschlossen. Seither ist er freischaffender Editor.
Unter anderem montierte er die 3. Staffel der SRF-Serie Nr. 47, Elephant in the Room (R: Chanelle Eidenbenz), der im internationalen Wettbewerb von Palm Springs lief und Fast Alles (R: Lisa Gertsch), der mit dem Student Academy Award ausgezeichnet wurde.

Filmografie

2021 Über Wasser. Kurzfilm. Jela Hasler.
2020 Zum Coiffeur. Kurzdokumentarfilm. Bettina Oberli.
2020
Metta da Fein. Webserie. Carlo Beer, Urs Behrlinger.
2020 Mutter.Kurzfilm. Daniel Grabherr.
2019
Nr. 47 (Staffel 3). Webserie. Chanelle Eidenbenz.
2018
Herzjagen & Gewissensbiss. Interaktiver Spielfilm. Chanelle Eidenbenz.
2018
Elephant in the Room. Kurzfilm. Chanelle Eidenbenz.
2018
Ein Hund wie du und ich. Kurzfilm. Carlo Beer.
2018 Moi un Afropeen. Dokumentarfilm. Balz Andrea Alter.
2017 Palace – Eine Hütte in Bewegung.Dokumentarfilm. Cyrill Ziffermayer, Florian Geisseler.
2017 Drummer – Loud and Alone. Dokumentarfilm. Felix Hergert.
2017 Fast Alles. Kurzfilm. Lisa Gertsch.
2015 Herzblut. Dokumentarfilm. Justin Stoneham.
2013 Durchwacht. Dokumentarfilm. Florian Geisseler.

© Nikolai Huber© Nikolai Huber

Nikolai Huber

Nominiert für den The Edit Space Förderpreis Schnitt mit DRECKS KLEINGELD

Nikolai Huber wurde 1994 in München geboren. Die ersten Erfahrungen sammelte er als Kameramann an den Münchner Kammerspielen und als Visual Effects Artist bei Trixter. 2014 nahm er sein Kamerastudium an der HFF München auf und erhielt seitdem für seine Arbeit auf vielen internationalen Festivals Anerkennung, mit Find Fix Finish wurde er beim Camerimage Film Festival 2017 mit einer besonderen Erwähnung ausgezeichnet, The Raft wurde beim Deutschen Kamerapreis 2020 für den besten Kurzfilm nominiert und dieses Jahr gewann er mit Drecks Kleingeld den Deutschen Kamerapreis in der Nachwuchskategorie. Darüber hinaus arbeitet er als Kameraoperator und -assistent bei international anerkannten Produktionen wie Abel Ferraras Tommaso und Werner Herzogs Fireball.

Filmografie

2021 Drecks Kleingeld. Kurzspielfilm. Nicole Humiński.

© Nicole Humiński© Nicole Humiński

Nicole Humiński

Nominiert für den The Edit Space Förderpreis Schnitt mit DRECKS KLEINGELD

Nicole Humiński wurde 1994 in München geboren und zog nach ihrem Abitur nach Wien, um dort ihren Bachelor in Theater-, Film- und Medienwissenschaften zu absolvieren. Seit 2017 studiert sie an der HFF München Spielfilmregie und realisiert fiktionale wie auch dokumentarische Projekte, die auf internationalen Festivals liefen. Ihr Film Drecks Kleingeld wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Deutschen Kamerapreis in der Nachwuchskategorie. Für das Architekturmuseum der Technischen Universität München drehte sie Filme, wie z.B. den Dokumentarfilm Munich loves you, der im Rahmen der Ausstellung „Who’s Next?“ in der Pinakothek der Moderne gezeigt wurde.

Filmografie

2022 Borders. Kurzdokumentarfilm. Nicole Humiński.
2022 Die Olympiastadt München. Videoinstallation. Nicole Humiński.
2021 Drecks Kleingeld. Kurzspielfilm. Nicole Humiński.
2021 Munich Loves You. Kurzdokumentarfilm. Nicole Humiński.
2018 Audiophil. Kurzspielfilm. Nicole Humiński.

©MDR unicato/Dennis Weißflog©MDR unicato/Dennis Weißflog

NEOZOON

Nominiert für den The Edit Space Förderpreis Schnitt mit BITING THE DUST

NEOZOON ist ein Künstlerinnenkollektiv, das 2009 in Berlin und Paris gegründet wurde. Die künstlerischen Arbeiten basieren auf dem Prinzip der Collage und untersuchen soziologische Fragen, die sich mit dem Mensch-Tier-Verhältnis und den politischen und wirtschaftlichen Machtbeziehungen sowie Ungleichheiten beschäftigen. In ihren Videoarbeiten ist die De- und Rekontextualisierung von Found Footage/YouTube-Material ein wiederkehrendes Element.
Die Arbeiten von NEOZOON wurden u.a. im Centre Pompidou in Paris, im ZKM in Karlsruhe und im KW Berlin ausgestellt und auf nationalen und internationalen Filmfestivals in Oberhausen, Rotterdam und New York gezeigt.

Filmografie (Auswahl)

2022 Lake of Fire. Kurzfilm. NEOZOON.
2021 Biting The Dust. Kurzfilm. NEOZOON.
2020 Fragmants. Kurzfilm. NEOZOON.
2019 Little Lower Than The Angels. Kurzfilm. NEOZOON.
2016 Shake Shake Shake. Kurzfilm. NEOZOON.
2014 MY BBY 8L3W. Kurzfilm. NEOZOON.
2013 Big Game. Kurzfilm. NEOZOON.
2013 Unboxing Eden. Kurzfilm. NEOZOON.
2012 Buck Fever. Kurzfilm. NEOZOON.
2011 Good Boy - Bad Boy. Kurzfilm. NEOZOON.
2010 Das Manteltier. Kurzfilm. NEOZOON.

© privat© privat

Svenja Plaas

Nominiert für den The Edit Space Förderpreis Schnitt mit TOPFPALMEN

Svenja Plaas, geboren in der Schweiz, lebt und arbeitet in Wien als freischaffende Filmeditorin und Illustratorin. Sie studierte Filmschnitt an der Filmakademie Wien und Grafik Design an der Zürcher Hochschule der Künste. Seit 2021 unterrichtet sie an der Kunstuniversität Linz.

Filmografie (Auswahl)

2022 Souvenir. Animationsfilm. Svenja Plaas.
2020 Topfpalmen. Kurzspielfilm. Rosa Friedrich.
2017 Gleichschritt. Kurzdokumentarfilm. Iris Blauensteiner.
2014 Apariciones. Kurz-Experimentalfilm. Maria Luz Olivares Capelle.
2014 Junge Talente 2014. Kurzspielfilme. Dani Levy, Denis Rabaglia, Barbara Kulcsar.
2013 Das erste Meer. Mittellanger Dokumentarfilm. Clara Trischler.
2013 Big Candy. Kurz-Experimentalfilm. Nora Steiner.
2013 Samoa. Kurzspielfilm. Svenja Plaas.
2011 Die Inseln die wir sind. Kurzspielfilm. Clara Stern.
2010 Chronos. Kurzspielfilm. Sebastian Mayr.

Vornominierungen 2022

NEOZOON für Biting the Dust
Bruno Christofoletti Barrenha für Digital Ashes
Samuel Albert für Donbas Days
Nicole Humiński und Nikolai Huber für Drecks Kleingeld
Emma Holzapfel für Ein Ort des ständigen Kampfes gegen die Entropie
Sebastian Husak für Idyll
Julius Holtz für Lass Mörder sein
Andri Erdin für Myosotis
Loïc Hobi für The Life Underground
Revan Sarikaya und Maddie Gwinn für Tomatoes of Thessaloniki
Svenja Plaas für Topfpalmen
Florian Geisseler für Über Wasser
Ilya Gavrilenkov für Vibrations - Inner Music
Jonas Eisenschmidt für Weißwasser Rundfahrt 01

Archiv Preisträger*innen

2021 Fabio Thieme und Famil Aghayev für Suite
2020 Sianne Gevatter für Nacht Ueber Kepler 452B
2019 Jessica Rudolph für Peng!
2018 Florian Pawliczek und Johannes Klais für Fasse dich kurz!
2017 Maximilian Merth für Sara the Dancer
2016 Anna Grenzfurthner für Wartezeit
2015 Sebastian Mez für Substanz
2014 Steffen Hand und Erik Schmitt für Nashorn im Galopp
2013 Pablo Ben-Jakov für Good Soil
2012 Kathrin Dietzel für Über rauhem Grund,
2011 Rolf Hellat für I ovo je Beograd
2010 Stefanie Brockhaus für Das Kind in mir
2009 Szilvia Ruszev für Wagah
2008 Tobias Suhm für Escape
2007 Rudi Zieglmeier für Bildfenster/Fensterbilder
2006 Wolfgang Weigl für Fair Trade
2005 Marty Schenk für Leroy räumt auf

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