EdiMotion23. – 26. Oktober 2020

FILMSTIFTUNG NRW SCHNITT PREIS SPIELFILM

1999 wurde der Schnitt Preis vom Kölner Filmmagazin Schnitt erstmals ins Leben gerufen und seit 2001 beim Festival für Filmschnitt und Montagekunst jährlich für die jeweils beste Editoren-Leistung an einem deutschen Kinospielfilm verliehen. Der traditionell von der Film- und Medienstiftung NRW mit 7.500 Euro dotierte Schnitt Preis Spielfilm prämierte im Jahr 2019 bereits zum zwanzigsten Mal die beste künstlerische Montageleistung an einem deutschen Kinospielfilm. Seit 2013 ist der Langfilm-Wettbewerb für Produktionen aus Österreich geöffnet, seit 2020 auch für Produktionen aus der Schweiz.

Die Regularien finden Sie hier.

Nominierungen 2020

© Davide Trepiccione© Davide Trepiccione

Giuseppe Trepiccione

Nominiert für den Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm mit CRONOFOBIA

Geboren 1976 in Caserta, Italien, verzichtete Giuseppe Trepiccione auf seinen ersten Berufswunsch, Elektroniker zu werden, und begann 1996 ein Jurastudium an der Universität Kampanien "Luigi Vanviteli“. Nur drei Prüfungen vom Abschluss entfernt, beschloss er 2002 das Jurastudium abzubrechen und stattdessen eine Filmkarriere anzustreben. Er zog nach Rom und studierte von 2003 bis 2005 Filmschnitt am „Centro Sperimentale di Cinematografia“. Dort lernte er seine zukünftige Frau kennen, die Drehbuchautorin Daniela Gambaro, die auch Ko-Autorin von Cronofobia ist. Trepiccione montiert sowohl Spielfilme als auch Dokumentarfilme, von denen einige auf großen Filmfestivals wie Cannes, Venedig, Berlin, Tribeca und Rom aufgeführt und ausgezeichnet wurden.

Auswahlfilmografie

2019 I'm in Love With Pippa Bacca. Dokumentarfilm. Simone Manetti.
2019 Paranza – Der Clan der Kinder. Spielfilm. Claudio Giovannesi.
2018 Cronofobia. Spielfilm. Francesco Rizzi.
2016 Assalto al cielo. Dokumentarfilm. Francesco Munzi.
2016 Fiore. Spielfilm. Claudio Giovannesi.
2016 Goodbye Darling, I'm Off to Fight. Dokumentarfilm. Simone Manetti.
2015 Alaska. Spielfilm. Claudio Cupellini.
2014 Index Zero. Spielfilm. Lorenzo Sportiello.
2013 Zoran – Mein Neffe der Idiot. Spielfilm. Matteo Oleotto.
2012 Alì ha gli occhi azzurri. Spielfilm. Claudio Giovannesi.
2010 Ein ruhiges Leben. Spielfilm. Claudio Cupellini.

Auszeichungen

2019 Bester Schnitt beim Internationalen Filmfestival Durban für Cronofobia
2019 Nominiert: Nastro d’Argento Bester Schnitt für Paranza – Der Clan der Kinder
2017 Nominiert: Nastro d’Argento Bester Schnitt für Fiore
2016 Bester Schnitt bei Documentaria Noto für Goodbye Darling, I'm Off to Fight.
2013 Nominiert: Nastro d’Argento Bester Schnitt für Alì ha gli occhi azzurri

© Louise Morier© Louise Morier

Emilie Morier

Nominiert für den Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm mit LE MILIEU DE L'HORIZON

1981 in der französischen Schweiz in La Chaux-de-Fonds geboren und aufgewachsen, studierte Emilie Morier zunächst von 2002 bis 2004 Filmgeschichte und Ästhetik an der Universität Lausanne. Anschließend zog sie nach Belgien und begann 2005 ein Montage-Studium am „Institut des Arts de Diffusion“ (IAD) in Louvain-la-Neuve. Sie blieb nach ihrem Abschluss in Belgien und wohnt in Uccle, in der Brüsseler Region. Neben zahlreichen Kurzfilmen hat sie seit 2013 auch erste lange Spielfilme und Dokumentarfilme montiert. Le Milieu de l'horizon gewann 2020 den Schweizer Filmpreis in den Kategorien Bester Film und Bestes Drehbuch.

Auswahlfilmografie

2019Le Milieu de l'horizon. Spielfilm. Delphine Lehericey.
2018 Escapada. Spielfilm. Sarah Hirtt.
2018 A Bright Light: Karen and the Process. Dokumentarfilm. Emmanuelle Antille.
2018 Vihta. Kurzspielfilm. François Bierry
2017 Fauves. Spielfilm. Robin Erard.
2016 Une cheffe et sa bonne étoile. TV-Dokumentarfilm. Delphine Lehericey.
2015 L’ Ours noir. Kurzspielfilm. Méryl Fortunat-Rossi & Xavier Seron.
2014 Solo Rex. Kurzspielfilm. François Bierry.
2013 Até Ver a Luz. Spielfilm. Basil da Cunha.
2012 Os Vivos Tambem Choram. Mittelanger Spielfilm. Basil da Cunha.
2008 Kasia. Kurzspielfilm. Elisabet Lladó.

© privat© privat

Andreas Menn

Nominiert für den Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm mit MEIN ENDE. DEIN ANFANG.

1973 in Lüdenscheid geboren, studiert Andreas Menn ab 1996 an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Mit dem Musiksender VIVA realisiert er 2000 die Live-Videocollage Kanalarbeiten, und schließt 2001 sein Studium mit dem Happening Eatmydiploma ab. Seit 2005 ist er hauptberuflich als Editor von Spiel- und Dokumentarfilmen tätig. 2012 erhält er mehrere Auszeichungen für seine Montage des Spielfilms Hell. Von 2016 bis 2018 leitete er das Editorial-Department der ersten deutschen „Amazon-Originals“-Serie, You Are Wanted. Zuletzt arbeitete er am Dystopie-Science-Fiction Film Tides von Tim Fehlbaum. Zwischendurch realisiert Andreas Menn auch kurzformatige Regiearbeiten; so gewann sein Musikvideo zu Left On A Little Farm den Publikumspreis in Oberhausen 2013, und sein Imagefilm Ein Film über Vitra erhielt 2018 den Deutschen Wirtschaftsfilmpreis.

Auswahlfilmografie

2019 Mein Ende. Dein Anfang. Spielfilm. Mariko Minoguchi.
2016 Tatort: Borowski und das Fest des Nordens. TV-Spielfilm. Jan Bonny.
2015 Tatort: Der Himmel ist ein Platz auf Erden. TV-Spielfilm. Max Färberböck.
2014 Die Einsamkeit des Killers vor dem Schuss. Spielfilm. Florian Mischa Böder.
2014 Worst Case Scenario. Spielfilm. Franz Müller.
2014 Nicht mein Tag. Spielfilm. Peter Thorwath.
2013 Finsterworld. Spielfilm. Frauke Finsterwalder.
2012 Frohes Schaffen. Dokumentarfilm. Konstantin Faigle.
2011 Hell. Spielfilm. Tim Fehlbaum
2009 Tod aus der Tiefe. Spielfilm. Hans Horn.
2006 Tatort: Das namenlose Mädchen. TV-Spielfilm. Michael Gutmann.

Auszeichungen

2020 Nominiert: Deutscher Filmpreis Bester Schnitt für Mein Ende. Dein Anfang.
2019 Nominiert: Preis der deutschen Filmkritik Bester Schnitt für Mein Ende. Dein Anfang.
2012 Deutscher Kamerapreis Bester Schnitt Kinofilm für Hell
2012 Bayerischer Filmpreis Bester Schnitt für Hell
2012 Nominiert: NRW Schnitt-Preis Spielfilm bei Filmplus für Hell

© Philip Leutert© Philip Leutert

Stephan Bechinger

Nominiert für den Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm mit SYSTEMSPRENGER

In Hof geboren, studierte Stephan Bechinger von 2003 bis 2006 Indologie in Würzburg und Leipzig. Danach besuchte er das European Film College in Ebeltoft, Dänemark und arbeitete in Köln als freier Editor, bevor er von 2008 bis 2015 ein Montage-Studium an der Filmakademie Ludwigsburg absolvierte. Dort begann die Zusammenarbeit mit Regisseurin Nora Fingscheidt; er montiert seitdem die meisten ihrer Filme. Während eines Auslandsjahres war Stephan Bechinger Volontär beim Sozialprojekt „Cinema Jenin“ im Westjordanland und verbrachte ein Semester an der Sam Spiegel Film & Television School in Jerusalem. Sein Diplomfilm Hinter dem Schneesturm gewann 2015 den „First Steps Award“ und war 2016 für Preis der deutschen Filmkritik nominiert.

Auswahlfilmografie

2020 Der schönste Platz auf Erden. Dokumentarfilm. Elke Groen.
2020 Ein bisschen bleiben wir noch. Spielfilm. Arash T. Riahi.
2019 Space Dogs. Dokumentarfilm. Elsa Kremser & Levin Peter.
2019 Systemsprenger. Spielfilm. Nora Fingscheidt.
2017 Ohne diese Welt. Dokumentarfilm. Nora Fingscheidt.
2016Das unmögliche Bild. Spielfilm. Sandra Wollner.
2016 Hinter dem Schneesturm. Dokumentarfilm. Levin Peter.
2012 Ein Versprechen. Dokumentarfilm. Levin Peter.

Auszeichnungen

2020 Deutscher Filmpreis Bester Schnitt für Systemsprenger
2019 Günter-Rohrbach-Filmpreis für die Montage von Systemsprenger
2018 Preis der deutschen Filmkritik Bester Schnitt für Das unmögliche Bild.
2014 Nominierung Förderpreis Schnitt bei Filmplus für Boulevard's End

© Lillian L. Erlinger© Lillian L. Erlinger

Julia Kovalenko

Nominiert für den Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm mit SYSTEMSPRENGER

1988 in Pervomajskij, UdSSR (heute Kasachstan) geboren, zog Julia Kovalenko 1996 mit ihrer Familie nach Deutschland. Erste praktische Erfahrungen im Bereich Filmproduktion und Schnitt sammelte sie bei „Capture Media“ in Düsseldorf. 2009 begann sie ein Design-Studium an der FH Dortmund mit Schwerpunkt Film; 2011 wechselte sie an die Filmakademie Ludwigsburg in den Montage-Studiengang. Als Stipendiatin der Baden-Württemberg Stiftung nahm sie 2015 am „Hollywood Extension Workshop“ an der UCLA teil. 2016 schloss Julia Kovalenko ihr Studium ab; seitdem arbeitet sie als freie Editorin in Hamburg & Berlin.

Auswahlfilmografie

2020 Tagundnachtgleiche. Spielfilm. Lena Knauss.
2019 Systemsprenger. Spielfilm. Nora Fingscheidt.
2019 Die verschwundene Familie. TV-Spielfilm. Thomas Berger.
2018 Endlich Gardasee! TV-Spielfilm. Ulrike Grote.

Auszeichungen

2020 Deutscher Filmpreis Bester Schnitt für Systemsprenger
2019 Günter-Rohrbach-Filmpreis für die Montage von Systemsprenger

© Peter Brunner© Peter Brunner

Peter Brunner

Nominiert für den Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm mit TO THE NIGHT

1983 als Sohn eines Psychoanalytikers und einer Maltherapeutin geboren, absolvierte Peter Brunner von 2003 bis 2013 ein Regiestudium an der Filmakademie Wien, u.a. bei Michael Haneke. Sein Langfilmdebüt Mein blindes Herz gewann mehrere Preise bei internationalen Filmfestivals, unter anderem den Diagonale Schnitt-Preis 2013. Sein zweiter Spielfilm, Jeder der fällt hat Flügel, wurde 2015 mit dem Sonderpreis der Jury beim Internationalen Filmfestival Karlovy Vary ausgezeichnet. Ebenfalls in Karlovy Vary wurde 2018 sein erster englischsprachiger Film To the Night uraufgeführt. Peter Brunner lebt und arbeitet in Wien als Regisseur, Drehbuchautor, Editor und Produzent. Er tritt außerdem als Musiker mit seinem Elektro-Pop-Projekt „Cardiochaos“ auf.

Auswahlfilmografie (als Editor)

2018 To the Night. Spielfilm. Peter Brunner.
2015 Jeder der fällt hat Flügel. Spielfilm. Peter Brunner.
2013 Mein blindes Herz. Spielfilm. Peter Brunner.
2013 Milchzähne. Kurzspielfilm. Peter Brunner.

Auszeichungen (als Editor)

2020 Nominiert: Österreichischer Filmpreis Bester Schnitt für To the Night
2013 Diagonale-Preis Beste künstlerische Montage für Mein blindes Herz

Jury 2020

© Anna Kaduk© Anna Kaduk

Katharina Blum

Jury Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm

Katharina Blum studierte Geschichte und Französisch an der Universität zu Köln. Anschließend arbeitete sie als Filmjournalistin für diverse Zeitungen und den Hörfunk. Ihr besonderes Interesse galt dabei dem deutschen Film und seinen Talenten. Sie ist Ko-Autorin des Buches „Gesichter des Neuen Deutschen Films“, sowie Verfasserin von Filmbiographien über Schauspieler wie Juliette Binoche, Katja Riemann oder Til Schweiger. Zudem arbeitete sie lange Zeit für Filmtage und Filmproduktionen im Bereich Recherche und Organisation.

Von Mai 2001 bis 2005 war Blum persönliche Referentin des Geschäftsführers der Filmstiftung NRW, Michael Schmid-Ospach, und übernahm später den Bereich Kongresse und internationale Kontakte. Seit 2010 leitet sie den Bereich Kongresse und Veranstaltungen bei der Film- und Medienstiftung NRW und kümmert sich um filmkulturelle Fragen.

© Mona Cathleen Otterbach© Mona Cathleen Otterbach

Denys Darahan

Jury Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm

Denys Darahan ist gebürtiger Ukrainer und lebt seit 1998 in Deutschland. Er studierte Montage an der Filmakademie Baden-Württemberg; dort war sein erster Langfilm Zwei Mütter von Anne Zohra Berrached. 2016 erhielt er sein Diplom für die Montage von Berracheds vielfach preisgekrönten Abschlussfilm 24 Wochen. Seitdem bilden Spielfilme mit einem hohem Anteil an Improvisation, und Mischformen zwischen Dokumentar- und Spielfilm, den Hauptteil seiner Tätigkeit als Editor. 2019 gewann er den Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm für seine Arbeit an Oray.

Auswahlfilmografie

2019Oray. Spielfilm. Mehmet Akif Büyükatalay.
2017
Tatort: Der Fall Holdt. TV-Spielfilm. Anne Zohra Berrached.
20172257. Spielfilm. Roderick Warich.
201624 Wochen. Spielfilm. Anne Zohra Berrached.
2014Unter Brüdern. Kurzfilm. Isabel Braak.
2013 Zwei Mütter. Spielfilm. Anne Zohra Berrached.
2013 Phase Zwei. Dokumentarfilm. Christopher Stöckle.

© Jutta Pohlmann© Jutta Pohlmann

Katalin Gödrös

Jury Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm

Katalin Gödrös ist in Zürich geboren und aufgewachsen. Nach der Matura studierte sie von 1992 bis 1996 an der Filmakademie in Budapest, mit Schwerpunkt Produktion. Seit 1996 lebt sie in Berlin. Sie war Produktionsleiterin bei den Spielfilmen Sexy Sadie (Matthias Glasner) und Lʼamour (Philip Gröning), sowie Co-Autorin und Co-Produzentin bei Almost Heaven von Ed Herzog. Mutanten, ihr erster Kinospielfilm als Regisseurin, feierte 2002 auf der Berlinale seine Premiere. Ihr zweiter Kinospielfilm Songs of Love and Hate lief 2010 im Internationalen Wettbewerb in Locarno.

Von 2009 bis 2011 war Gödrös künstlerische Leiterin von „Cinema Total“ im Collegium Hungaricum Berlin. Seit 2012 ist sie Gastdozentin an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB), und unterrichtet auch an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), und der ifs Köln. Seit 2020 ist sie außerdem Mentorin für die Drehbuchwerkstatt München.

Auswahlfilmografie

2019Amen Saleikum – Fröhliche Weihnachten. TV-Spielfilm
2019Tatort: Ausgezählt. TV-Reihe
2016Im Nirgendwo. TV-Spielfilm
2010Songs of Love and Hate. Kinospielfilm (auch Drehbuch)
2005Lous Waschsalon. TV-Spielfilm
2002Mutanten. Kinospielfilm (auch Drehbuch)

© Nadine Heller-Menzel© Nadine Heller-Menzel

Eva Maschke

Jury Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm

Eva Maschke wurde 1976 in Köln geboren und wuchs in der Eifel auf. Nach Ausbildung und Praxis als Physiotherapeutin wechselte sie ab 2000 an den SWR für ein technisches Jahrespraktikum, sowie Einsätze als Kamera- und Tonassistentin, unter anderem bei Tatort-Folgen. Von 2002 bis 2007 studierte sie Bildgestaltung / Kamera an der Filmakademie Baden-Württemberg. Bei ihrem Abschlussfilm Ohne halt führte sie auch Regie. Seitdem arbeitet sie als freie Bildgestalterin, Kamera-Operator und Dokumentarfilm-Regisseurin. 2015 erschien mit Vier werden Eltern ihre zweite Regiearbeit.

Für Roaming Around (Regie: Brigitte M. Bertele) erhielt Eva Maschke 2007 den Deutschen Kamerapreis. 2010 gewann sie für Frauenzimmer (Regie Saara A. Waasner) den „new berlin film award“ in der Kategorie „Beste Kamera“ und 2011 den Nachwuchspreis für Bildgestalterinnen beim Internationalen Frauenfilmfestival in Dortmund/Köln.

Auswahlfilmografie

2020Väter allein zuhause: Timo. TV-Spielfilm (Zweite Kamera). Esther Gronenborn
2019Die Rüden. Kinospielfilm (Kameraoperator). Connie Walther
2019Was sie schon immer über Frauen wissen wollten. TV-Dokumentarfilm. Katrin Bühlig
2015Vier werden Eltern. Kino-Dokumentarfilm. Eva Maschke
2012Das Kreuz mit der Liebe. Kino-Dokumentarfilm. Saara A. Waasner
2010Frauenzimmer. Kino-Dokumentarfilm. Saara A. Waasner
200924H Berlin. Dokumentarfilm-Episode. Brigitte M. Bertele
2008Menschenskinder. Dokumentarfilm. Jai Wanigesinghe
2007Roaming Around. Dokumentarfilm. Brigitte M. Bertele
2007Ohne halt. Dokumentarfilm. Eva Maschke

© Max Sonnenschein© Max Sonnenschein

Roland Silbernagl

Jury Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm

Roland Silbernagl wurde in Innsbruck geboren und absolvierte seine Schauspielausbildung an der Schauspielschule Cingl/Fröhlich am Tiroler Landestheater. Er gehörte von 1997–1999 zum Ensemble der Städtischen Bühnen Osnabrück, und von 1999–2002 war er fest am Staatstheater Mainz. Seitdem ist er freier Schauspieler in den Bereichen Theater, Oper, Film und Fernsehen. Er gründete 2003 im Tirol das internationale Kulturfestival „stummer schrei“, wo er bis 2013 als Regisseur und Künstlerischer Leiter tätig war. Zu seinen Fernsehrollen gehören mehrere Episoden der Krimi-Reihen Spuren des Bösen und SOKO Kitzbühel, und auch der Kölner Tatort Der Fall Reinhardt. 2020 wurde Silbernagl bei den „Big Shorts Awards“ als Bester Schauspieler ausgezeichnet, für seine Darstellung eines Mörders und Vergewaltigers im mittellangem Kinofilm Zingerle. Bis kurz vor dem Festivalstart dreht er in den Südtiroler Bergen die von Markus Goller und Lennart Ruff inszenierte Serie Wild Repulic. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler ist Silbernagl auch Teilhaber der Agentur Rama-Geissler Management.

Auswahlfilmografie

2021Wild Repulic. Fernsehserie. Markus Goller, Lennart Ruff
2020Enfant Terrible. Kinofilm. Oskar Roehler
2020Der Bergdoktor: Die große Kälte. Fernsehserie. Florian Kern
2019Zingerle. Mittelanger Kinofilm. Eric Marcus Weglehner
2019Der König von Köln. Fernsehfilm. Richard Huber
2019Wir wären andere Menschen. Fernsehfilm. Jan Bonny
2018Spuren des Bösen: Wut. Fernsehreihe. Andreas Prochaska
2018Soko Kitzbühel: Kein Weg zurück. Fernsehserie. Gerald Liegel
2017Helen Dorn: Gnadenlos. Fernsehreihe. Alexander Dierbach
2015Die Weisse Schlange. Fernsehfilm. Stefan Bühling
2015Spuren des Bösen: Liebe. Fernsehreihe. Andreas Prochaska
2014Soko Kitzbühel: Terra Cara. Fernsehserie. Gerald Liegel
2014Spuren des Bösen: Schande. Fernsehreihe. Andreas Prochaska
2014Tatort Köln: Der Fall Reinhardt. Fernsehreihe. Torsten C. Fischer
2012Spuren des Bösen: Racheengel. Fernsehreihe. Andreas Prochaska
2008Soko Kitzbühel: Geheime Genüsse. Fernsehserie. Florian Richter
2003Rosenstraße. Kinofilm. Margarethe von Trotta

Vorjury 2020

© Dirk Grau© Dirk Grau

Dirk Grau

Vorjury Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm

Dirk Grau montierte in seiner Laufbahn mehr als 150 Kino- und Fernsehfilme. Er zeichnet verantwortlich für »Same same but different«, »Rubbeldiekatz«, »Die Vermessung der Welt« und die vielfach ausgezeichneten Filme »Rhythm is it!« und »Knallhart«, für die er 2005 und 2006 mit dem Deutschen Filmpreis in Gold (Bester Schnitt) ausgezeichnet wurde. 2012 hat Dirk Grau zusammen mit Theo Strittmatter den Podcast »Der gute Schnitt« ins Leben gerufen, der Themen rund um den Filmschnitt diskutiert. Zuletzt montierte Dirk Grau unter anderem die vielbeachtete Serie "Charité".

Auswahlfilmografie

1996 Sexy Sadie
2004 Rhythm Is It!
2006 Im Tal der wilden Rosen: Bis ans Ende der Welt
2006 Knallhart
2007 Hände weg von Mississippi
2009 Hinter Kaifeck
2009 Same Same But Different
2010 Boxhagener Platz
2011 Der ganz große Traum
2011 Rubbeldiekatz
2011 Lollipop Monster
2012 Mann tut was Mann kann
2012 Gestern waren wir Fremde
2012 Die Vermessung der Welt
2012 Schneeweißchen und Rosenrot
2013 Ostwind
2014 Kommissar Marthaler – Partitur des Todes
2014 Bibi & Tina
2014 Bibi & Tina: Voll verhext!
2014 Wir machen durch bis morgen früh
2015 Kommissar Marthaler – Engel des Todes
2015 Sturköpfe
2016 Bibi & Tina: Mädchen gegen Jungs
2017 Bibi & Tina: Tohuwabohu Total
2017 Sommerfest
2017 In Zeiten des abnehmenden Lichts
2017 Bella Block: Stille Wasser
2018 Asphaltgorillas
2018 Wuff – Folge dem Hund
2019 Charité
2019 Der Usedom-Krimi: Träume
2020 Ein starkes Team: Abgetaucht

© Juliane Guder© Juliane Guder

Dietmar Kraus

Vorjury Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm

Dietmar Kraus leitet bei Edimotion seit 2017 die Sektion Spielfilm. Er ist auch Kurator für das International Film Editors Forum und den Gastlandabend. Ansonsten ist er Editor von Kinospielfilmen wie Fado, Mondkalb und Madonnen, sowie Kinodokumentarfilmen wie Liebes Ich, und Familie Haben.

© Paola Caputo© Paola Caputo

Caterina Mona

Vorjury Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm

Caterina Mona wurde 1973 in Zürich geboren und studierte Englische Literatur bevor sie ein Studium an der INSAS Filmschule in Brüssel begann. Sie schloss ihr Studium als Editorin 2001 ab. Neben der Montage von Spiel- und Dokumentarfilmen arbeitete sie für das Filmfestival Locarno und die Berlinale. Ihr Kurzfilm "Persi" hatte 2015 in Locarno seine Premiere. Aktuell arbeitet sie an ihrem ersten langen Spielfilm "Renaissance".

Auswahlfilmografie

2017 Cercando Camille. Bindu de Stoppani.
2017 Autour de Luisa. Olga Baillif.
2015 Persi. Caterina Mona.
2014 Turicum – Das ist Zürich. Yadolah Dodge.
2014 ThuleTuvalu. Matthias von Gunten.
2013 Mikrokosmos Gassenschau. Heinz Winter.
2012 Appassionata. Christian Labhart.
2011 Die Kinder vom Napf. Alice Schmid.
2010 Daniel Schmid – Le chat qui pense. Benny Jaberg, Pascal Hofmann.
2010 Zwischen Himmel und Erde. Christian Labhart.
2008 Max Frisch, Citoyen. Matthias von Gunten.
2005 Ricordare Anna. Walo Deuber.

© privat© privat

Uta Schmidt

Vorjury Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm

Nach einem einjährigen Praktikum im Filmkopierwerk der Geyer Werke München, war Uta Schmidt bereits als Schnittassistentin seit 1987 für zahlreiche Kinofilme im nationalen und internationalen Bereich tätig.
Seit 1991 arbeitet sie als freie Editorin und war seitdem an vielen preisgekrönten Filmen maßgeblich beteiligt. Von 2000 an ist sie mehrmalig an der Deutschen Film- und Fernsehakademie dffb und anderen filmischen Lehranstalten als Dozentin beschäftigt. Von 2009 bis 2013 war Uta Schmidt für die Sektion Musik/ Schnitt/ Ton im Vorstand der Deutschen Filmakademie aktiv.
Ihre Schnittarbeit wurde mehrfach mit Auszeichnungen gewürdigt und sie selbst war bereits häufiger an diversen Filmjurys beteiligt.

Auswahlfilmografie

1997 Zuckerstücke. Arielle Artsztein.
1998 Der Strand von Trouville. Michael Hofmann.
1999 Fremde Freundin. Anne Høegh Krohn.
2001 Mutanten. Katalin Gödrös.
2002 Geld Macht Sexy. Anne Høegh Krohn.
2003 Ich liebe das Leben. Anna Justice.
2004 Jargo. María Sólrún Sigurðardóttir.
2005 Almost Heaven. Ed Herzog.
2005 Noch einmal lieben. Anna Justice.
2006 Vier Minuten. Chris Kraus.
2006 Schwesterherz. Ed Herzog.
2007 Max Minsky und ich. Anna Justice.
2008 Bella Block: Reise nach China. Chris Kraus.
2009 Ein Mann, ein Fjord! Angelo Colagrossi.
2010 Poll. Chris Kraus.
2011 Die verlorene Zeit. Anna Justice.
2012 Schatzritter und das Geheimnis von Melusina. Laura Schroeder.
2013 Willkommen bei Habib. Michael Baumann.
2014 Göttliche Funken. Maria von Heland.
2014 Kein Entkommen. Andreas Senn.
2015 Verfehlung. Gerd Schneider.
2015 Im Namen meines Sohnes. Damir Lukačević.
2015 Besuch für Emma. Ingo Rasper.
2016 Aufbruch. Hermine Huntgeburth.
2017 Happy Burnout. André Erkau.
2018 Tatort: Der kalte Fritte. Titus Selge.
2019 Polizeiruf 110: Dunkler Zwilling. Damir Lukačević.

© La Banda Film© La Banda Film

Natalie Schwager

Vorjury Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm

Geboren 1984 in Wien. Schnittstudium an der Filmakademie Wien. Während des Studiums diverse Arbeiten als Script/ Continuity, Regieassistentin und Schnittassistentin bei österreichischen Spiel-, Dokumentar- und Experimentalfilmen. Seit 2007 als freie Editorin tätig. 2010 Mitgründung von La Banda Film, einem Arbeitskollektiv und Produktionsunternehmen. Mitglied im Verband österreichischer FilmeditorInnen (aea).

Auswahlfilmografie

2018 L’animale. Spielfilm. Katharina Mückstein.
2017 Tiere und andere Menschen. Dokumentarfilm. Flavio Marchetti.

2016 Future Baby. Dokumentarfilm. Maria Arlamovsky.
2016 Winwin. Spielfilm. Daniel Hoesl.
2014 Das Kind in der Schachtel. Dokumentarfilm. Gloria Dürnberger.
2013 Talea. Spielfilm. Katharina Mückstein.
2012 Soldat Jeannette. Spielfilm. Daniel Hoesl.
2012 Die Wand. Spielfilm. (Co-Schnitt mit Bettina Mazakarini und Thomas Koehler) Julian R. Pölsler.
2011 Farben einer langen Nacht. Dokumentarfilm. Judith Zdesar.
2010 The Madness of the Day. Kurzspielfilm. Daniel Hoesl.
2009 Paare. Kurzspielfilm. Chen Bo/Yilin.
2008 Die Vereinigung. Kurzspielfilm. Katharina Mückstein.
2007 Birthmovement. Populärwissenschaftlicher Geburtsfilm. Karin Berghammer.
2006 Das Erbe. Kurzdokumentarfilm. Katharina Mückstein.

© Oliver Weiss© Oliver Weiss

Oliver Weiss

Vorjury Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm

Aufgewachsen in West-Berlin, begann Oli Weiss seine Tätigkeit beim Film 1992 in der Kaskeline-Filmakademie. 1993 lernte er Peter Przygodda in München kennen und arbeitete viele Jahre in zahlreichen Produktionen mit Przygodda zusammen, unter anderen mit Romuald Karmakar, Volker Schlöndorff und Wim Wenders. Höhepunkte der Zusammenarbeit waren die gemeinsamen Nominierungen für den Besten Schnitt beim Europäischen Filmpreis 2005 für Don’t Come Knocking (Regie: Wim Wenders) sowie die Nominierung für den Besten Schnitt beim Deutschen Filmpreis 2009, zusammen mit Mirko Scheel, für Palermo Shooting. Mitte der 1990er Jahre gründete Oli Weiss eine Produktionsfirma. Er produzierte und führte Regie bei verschiedenen Kurz- und Dokumentarfilmen. 1999 gründete er mit Marco Kreuzpaintner die Firma Die Filmmanufaktur. Weiss arbeitete mit Regisseuren wie Mika Kaurismäki, Nico von Glasow, Winrich Kolbe, John Irvin, Gavin Millar, Volker Schlöndorff, Wim Wenders, Marco Kreuzpaintner, Viviane Blumenschein, Katja von Garnier und Brigitte Maria Bertele zusammen. Er ist Mitglied der Europäischen Filmakademie und der Deutschen Filmakademie. Für den Deutschen Filmpreis 2018 wurde er in die Vorauswahlkommission der Sektion Schnitt gewählt.

Auswahlfilmografie

2020 Alles in bester Ordnung. Natja Brunckhorst.
2019 Bobbie Jo - Under the influence. Brent Jones.
2018 Dogs of Berlin (Ep.10). Christian Alvart.
2018 Their hands are green and their heads are blue. Jay Bulger.
2017 Handy hoch! Dani Holzer.
2017 Teufelsmoor. Brigitte Bertele.
2017 Holy Spirit. Mike Baran.
2013 Forever and a day. Katja von Garnier.
2012 What about love. Klaus Menzel.
2011/12 Sommernachtstango. Viviane Blumenschein.
2010/11 Lagos-Notizen einer Stadt. Jens Wenkel.
2010 Natural. Norman Ohler.
2009 Untergang der Laconia. Uwe Janson.
2008 Albert Schweitzer. Gavin Millar.
2007/08 Palermo Shooting. Wim Wenders.
2006 Going against fate. Viviane Blumenschein.
2006 Return of the storks. Martin Repka.
2005/06 Sonic Mirror. Mika Kaurismäki.
2005 Esperanza. Zsolt Bacs.
2005 Weltverbesserungsmaßnahmen. Jörn Hintzer, Jakob Hüfner.
2004/05 Don't come knocking. Wim Wenders.
2003 Dot.Kill. John Irvin.
2003 Edelweisspiraten. Niko v. Glasow.
2002 Ten minutes older. Volker Schlöndorff.
2002 Gone. Zoltan Paul.
2002 A producer has soul or he has none. Volker Schlöndorff.
2001 REC - Kassettenjungs-Kassettenmädchen. Marco Kreuzpaintner.
2001 Ice planet. Winrich Kolbe.
2000 Der Atemkünstler. Marco Kreuzpaintner.
1999 Im Rhythmus der Zeit. Daniel E. Thorbecke.
1999 Fünf Minuten. Britta Krause.
1998 Entering Reality. Marco Kreuzpaintner.
1998 Amen. Mark Ottiker.
1996 The Dreamer. Thorbecke/Oli Weiss.

Vornominierungen 2020

Jann Anderegg für Baghdad in my Shadow
Stefan Bechinger und Julia Kovalenko für Systemsprenger
Gerd Berner für Nevrland
Sophie Blöchlinger für Platzspitzbaby
Peter Brunner für To the night
Toni Froschhammer für Die Känguru-Chroniken
Daniel Gibel für Sohn meines Vaters
Marc Hofmeister für Freies Land
Bernhard Lehner für Moskau einfach!
Andreas Menn für Mein Ende. Dein Anfang.
Emilie Morier für Le Milieu de l'Horizon
Britta Nahler und Andrew Bird für Narziss und Goldmund
David J. Rauschning für Cleo
Karina Ressler für Little Joe
Florian Riegel für Sterne über uns
Patricia Rommel für Als Hitler das rosa Kaninchen stahl
Jan Ruschke und Sascha Gerlach für Es gilt das gesprochene Wort
Giuseppe Trepiccione für Cronofobia
Hansjörg Weißbrich für 7500
Marco Zanoni für Kahlschlag

Preisträger*innen

2019 Denys Darahan für Oray
2018 Ingrid Koller für Die beste aller Welten
2017 Heike Parplies für Toni Erdmann
2016 Vincent Assmann für Heil
2016 Monika Willi und Claudia Linzer (2016) für Thank you for Bombing
2015 Janina Herhoffer für Jack
2014 Gesa Jäger für Love Steaks
2013 Veronika Jenet für Lore
2012 Jörg Hauschild für Halt auf freier Strecke
2011 Silke Olthoff für Rammbock
2010 Monika Willi für Das weiße Band
2009 Heike Parplies für Alle Anderen
2008 Andrew Bird für Auf der anderen Seite
2007 Hansjörg Weißbrich für Der Liebeswunsch
2006 Bernd Schlegel und Hansjörg Weißbrichfür Requiem
2005 Patricia Rommel für Kammerflimmern
2004 Andrew Bird für Gegen die Wand
2003 Hansjörg Weißbrich für Lichter
2002 Martina Matuschewski für Engel & Joe
2001 Monika Schindler für Die Polizistin

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