Motion Club

Festivaltermin: 16. – 19. Oktober 2026

BILD-KUNST SCHNITT PREIS DOKUMENTARFILM

Seit 2004 ist es Edimotion dank der beständigen Unterstützung der Stiftung Kulturwerk der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst möglich, die dramaturgisch hoch anspruchsvolle Montage-Leistung im Bereich des Dokumentarfilms angemessen zu würdigen und die beste Editor*innen-Leistung an einem deutschen Kino-Dokumentarfilm auszuzeichnen. Seit 2013 ist der Langfilm-Wettbewerb für Produktionen aus Österreich geöffnet, seit 2020 auch für Produktionen aus der Schweiz. Der Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm ist mit 7.500 Euro dotiert.

Die Regularien sind hier.

Nominierungen 2026

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Vincent Assmann

Nominiert für den Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm mit THE COWBOY

Vincent Assmann wurde 1976 in Heidelberg geboren und wuchs in Berlin, Jerusalem und Los Angeles auf. Er ist freier Filmeditor mit mehr als zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Montage von Kinospielfilmen, High-End-Serien, TV-Filmen und Dokumentationen. Sein Schwerpunkt liegt auf dramaturgisch präzisen Erzählstrukturen und langjährigen künstlerischen Regiekollaborationen. Vincent Assmann begann seine Karriere als Schnittassistent bei der Berliner Produktionsfirma „Atlantis Film“ und begleitete Dreharbeiten in Portugal, Frankreich, Spanien, Tunesien und Indien. Im Jahr 2000 begann er sein Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg, das er mit einem Diplom im Fach Schnitt abschloss. Im Jahr 2005 erhielt Vincent Assmann beim Filmfestival in Hof den Deutschen Filmtalentpreis für den Schnitt des Dokumentarfilms Behind The Couch. Neben mehreren Kurzfilmen, Dokumentarfilmen und Musikvideos war er als Editor an Dietrich Brüggemanns Nine Scenes (2009), Run if you can (2010) und Stations of the Cross (2014) beteiligt, die alle bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin Premiere feierten; letzterer gewann den Silbernen Bären. Zu seinen Arbeiten als Editor zählen zudem ein Dutzend preisgekrönter Kinofilme, darunter Ceasefire von Lancelot von Naso (2009) sowie Veit Helmers Absurdistan (2007), Baikonur (2011) und The Bra (2018). Darüber hinaus umfasst seine Arbeit für das Fernsehen Dramen, Komödien, Thriller und Dokumentarfilme.Im Jahr 2016 wurde Vincent Assmann mit dem Preis des Deutschen Filmkritikerverbands für den besten Schnitt sowie dem Film+ Editing Award für den besten Spielfilm ausgezeichnet.

Filmografie (Auswahl)
2026 Alpentod - Ein Bergland-Krimi (Tiefe Schluchten, Im ewigen Eis). Fernsehserie. Felix Herzogenrath
2024 / 2025 Thomas Müller - Einer wie keiner. Dokumentarfilm. Andre Hörmann
2024 Die Zweiflers. Miniserie. Anja Marquardt, Clara Zoë My-Linh von Arnim
2023 Zwei Weihnachtsmänner sind einer zu viel. Fernsehfilm. Neelesha Barthel
2022 Muttertag – Ein Taunuskrimi. Fernsehfilm. Felix Herzogenrath
2022 Wolfsland: Das dreckige Dutzend. Fernsehfilm. Felix Herzogenrath
2021
Nö. Spielfilm. Dietrich Brüggemann
2021 Nachtwald. Spielfilm. André Hörmann, Katrin Milhahn
2021 Das Lied des toten Mädchens. Fernsehfilm. Felix Herzogenrath
2020 – 2021 Der Usedom-Krimi (Nachtschatten, Vom Geben und Nehmen, Entführt). TV-Reihe. Felix Herzogenrath
2020 Tatort: Kein Mitleid, keine Gnade. Fernsehfilm. Felix Herzogenrath
2020 Zum Glück gibt's Schreiner. Fernsehfilm. Neelesha Barthel
2019 – 2025 Nord bei Nordwest (u. a. Frau Irmler, In eigener Sache, Canasta, Natalja, Das Nolden-Haus). TV-Reihe. Felix Herzogenrath
2018 Vom Lokführer, der die Liebe suchte... (The Bra). Spielfilm. Veit Helmer
2015 Heil. Spielfilm. Dietrich Brüggemann
2015 Twice Upon a Time in the West. Spielfilm. Boris Despodov
2014 Kreuzweg. Spielfilm. Dietrich Brüggemann
2014 Quatsch und die Nasenbärbande. Kinderfilm. Veit Helmer
2013 Lost Place. 3D-Spielfilm. Thorsten Klein
2013 Die Frau hinter der Wand. Spielfilm. Grzegorz Muskala
2012 3 Zimmer/Küche/Bad. Spielfilm. Dietrich Brüggemann
2011 Baikonur. Spielfilm. Veit Helmer
2010 Renn, wenn du kannst. Spielfilm. Dietrich Brüggemann
2009
Waffenstillstand (Ceasefire). Spielfilm. Lancelot von Naso
2008 Absurdistan. Spielfilm. Veit Helmer
2006 Neun Szenen. Diplom-Abschlussfilm. Dietrich Brüggemann
2005 Behind The Couch: Casting in Hollywood. Dokumentarfilm. Veit Helmer

Auszeichnungen (Auswahl):
2024 Deutscher Fernsehpreis Nominierung – Beste Montage Fiktion für Die Zweiflers
2016 Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm für Heil
2015 / 2016 Preis der deutschen Filmkritik – Beste Montage für Heil
2005 Förderpreis Deutscher Film Internationale Hofer Filmtage für Behind The Couch

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Jana Dugnus

Nominiert für den Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm mit IM PRINZIP FAMILIE

Geboren 1981 als Wendekind, wuchs Jana Dugnus in Erfurt auf und lebte nach ihrem Abitur in Israel, Deutschland und Frankreich. Von 2008 bis 2013 studierte sie Montage an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf. Ihr Diplomfilm Nach Wriezen erhielt 2015 den Grimme-Preis. Im Anschluss montierte sie vor allem Dokumentarfilme, darunter Transit Havana und Der Wunsch, und ging als Lehrbeauftragte gemeinsam mit Studierenden der Filmuniversität Potsdam der Frage nach, wie Ton als erzählerisches Mittel bereits am Anfang des filmischen Prozesses mitgedacht werden kann. Für Jana Dugnus ist Montage als eine persönliche Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Fragen, die das ihr anvertraute Material aufwirft – so auch in Im Prinzip Familie. Es war ihre letzte Arbeit als Editorin, bevor sie im Mai 2025 ihren beruflichen Schwerpunkt vorerst verlagerte. Seither unterstützt sie Menschen und Projekte, die lokal und gemeinschaftlich Klimaschutz voranbringen.

Auswahlfilmografie (als Editorin)
2024 Im Prinzip Familie. Dokumentarfilm.Daniel Abma
2023 Der Wunsch. Dokumentarfilm. Judith Beuth
2015 Transit Havanna. Dokumentarfilm. Daniel Abma.
2014 Der letzte Remix. Dokumentarfilm. Olaf Held.
2013 Ferien. Spielfilm. Bernadette Knoller
2012 Nach Wriezen. Dokumentarfilm. Daniel Abma
2011 Gabriella und die Jungs aus Gold. Dokumentarfilm. Daniel Abma
2011 Mama und Papa. Spielfilm. Bernadette Knoller

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Anna Kirst

Nominiert für den Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm mit GRÜNES LICHT

Anna Kirst studierte zunächst Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien und anschließend Schnitt an der Filmakademie Wien. Seit 2015 arbeitet sie als freiberufliche Editorin für Spiel- und Dokumentarfilm für Kino und Fernsehen. Für die Montage von Wartezeit gewann sie 2016 den Förderpreis Schnitt bei Filmplus. Seit 2020 ist sie Vorstandsmitglied beim Österreichischen Filmeditor:innen Verband (aea).

Auswahlfilmografie (als Editorin)
2026 Darkness in the Box. Dokumentarfilm. Matthias Writze (in Produktion)
2025 Eklipse. Spielfilm. Manuel Wetscher
2025 My Home of Wind and Sand. Dokumentarfilm. Patrick Wally
2025 Visionen Bauen (Episode 4). Dokumentarserie. Diego Breit-Lira
2025 Hey Mama. Kurzfilm. Lily Ammann
2025 Koshari. Kurzfilm. Achmed Abdel-Salam
2024 Grünes Licht. Dokumentarfilm. Pavel Cuzuioc
2024 Richard. Kurzfilm. Manuel Wetscher
2024 lll. Kurzfilm. Josephine Ahnelt
2024 Dunkle Tage. Kurzfilm. Achmed Abdel-Salam
2023 How to Build a Truth Engine. Dokumentarfilm. Friedrich Moser
2022 Die Doppelte Frau (Teil 4-6). Dokumentarserie. Beate Thalberg
2022 Heimsuchung. Achmed Abdel-Salam (Zusätzlicher Schnitt)
2022 Verschwörungswelten (Folge 3: QAnon – Das Große Erwachen). Dokumentarserie. David Moya, Erika Otto
2021 Unter dem Eis. Kurzfilm. Ida Huber
2021 Die Doppelte Frau (Teil 1-3). Dokumentarserie. Beate Thalberg
2021 Sandkisten Ritual. Kurzfilm. Josephine Ahnelt
2021 Entlang der Körper. Kurzfilm. Antoinette Zwirchmayr
2020 Cults & Cucumbers. Kurzfilm. Josephine Ahnelt
2020 Arche Nora. Dokumentarfilm. Anna Kirst
2020 Schwarz Weiss Bunt. Spielfilm. David Moser
2018 Kein Halbes Leben. Dokumentarfilm. Sybille Bauer
2017 Flicker. Kurzfilm. Siegmund Skalar
2016 Wartezeit, Kurzfilm. Clara Stern
2015 Der Tunnel. Kurzfilm. Siegmund Skalar
2013 Wunder. Kurzfilm. Jessica Lind
2012 Eine Gute Nacht Geschichte. Kurzfilm. Jessica Lind

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Kathrin Schmid

Nominiert für den Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm mit SEDIMENTE

Kathrin Schmid studierte Fotografie und Medien & Kunst in Zürich und Berlin und schloss 2015 den Master of Fine Arts an der ZHdK Zürich mit dem Schwerpunkt auf unkonventionelle narrative Strategien im Dokumentarfilm ab. Nach ihrem Studium wechselte sie in die Filmproduktion und sammelte Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen, darunter auch am Set. Es folgten mehrere Jahre als Produktionsassistentin in verschiedenen Produktionsfirmen in Deutschland und der Schweiz, bevor sie schliesslich die Postproduktionsleitung übernahm - u.a. für den international erfolgreichen Dokumentarfilm Blue Note Records – Beyond The Notes. Darüber hinaus arbeitete sie als Regieassistentin für die Filmemacher Michael Hofmann (Eden, Mein Leben: Eckart Witzigmann), Jürgen Brügger und Jörg Haaßengier sowie für den Theaterregisseur Milo Rau. Heute ist sie vorwiegend als Editorin tätig, mit einer besonderen Leidenschaft für Trailer. Der erste lange Dokumentarfilm, den sie geschnitten hat, Sedimente, feierte 2025 Premiere bei Visions du Réel. Ab Herbst 2026 wird sie zwei weitere dokumentarische Langfilme schneiden und 2027 den ersten Spielfilm Provinzhauptstadt.

Auswahlfilmografie (als Editorin)
2025 Sedimente. Dokumentarfilm. Laura Coppens
2025 80 Jahre Zweisamkeit. Dokumentarfilm. Monika Weibel
2024 Unser Traum Olympische Spiele - Paris wir kommen. Dokumentarserie.
2015 Check In-Check Out. Abschlussfilm. Kathrin Schmid
2011 Bukarest. Abschlussfilm. Kathrin Schmid

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Laura Coppens

Nominiert für den Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm mit SEDIMENTE

Laura Coppens ist Dokumentarfilmerin, promovierte Sozialanthropologin und Dozentin für Visuelle Anthropologie an der Universität Bern. Ihre Filme liefen auf vielen internationalen Filmfestivals – der kollaborative Film Children of Srikandi (2012) feierte Premiere auf der Berlinale, Taste of Hope (2019) wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Prix du Jury SSA/SUISSEIMAGE und Prix Zonta beim Visions du Réel Filmfestival. Ihr neuester Film Sedimente (2025) gewann erneut den Prix du Jury SSA/SUISSEIMAGE in Nyon. Laura ist Gründerin der Produktionsfirma Srikandi Films in Bern und wurde 2023 für das Berlinale Talents Programm ausgewählt. Seit 2024 leitet sie das CAS Dokumentarfilm an der Hochschule der Künste Bern (HKB).

Auswahlfilmografie (als Editorin)
2026 Luz y Amor. Kurzfilm. Laura Coppens
2025 Sedimente. Dokumentarfilm. Laura Coppens
2019 Taste of Hope. Dokumentarfilm. Laura Coppens

© Christophe Orcand © Christophe Orcand

Charlotte Tourrès

Nominiert für den Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm mit INNERE EMIGRANTEN

Charlotte Tourrès wurde in Le Havre in der Normandie geboren. Sie absolvierte die „École des Arts“ in Straßburg mit den Schwerpunkten Bildhauerei und Videoinstallation. Von 1989 bis 1990 studierte sie an der FAMU-Akademie für Film und Musik in Prag. Zurück in Paris begann sie als Schnittassistentin zu arbeiten, gerade als die ersten nichtlinearen Systeme aufkamen. Sie lernte den Beruf in der Praxis, insbesondere bei Bernard Josse. Als Editorin hat Charlotte vor allem an Dokumentarfilmen mitgewirkt, von denen mehrere auf großen Festivals gezeigt und ausgezeichnet wurden. Sie arbeitet seit langem mit Cédric Dupire und Gaspard Kuentz (We Don't Care About Music Anyway), Edie Laconi (Ici je vais pas mourir), Éléonore Weber (There Will Be No More Night) und Sylvie Ballyot (Green Line) zusammen. Sie war für den Cinema Eye Honors Award in der Kategorie Nonfiction Feature (New York City, 2025) für den Film Intercepted nominiert und erhielt 2026 den Iris Prize für den besten Schnitt eines Dokumentarfilms bei der Gala des Artisans (Montreal, 2025). Außerdem hat sie Studierende in Ausbildungskursen und Workshops unterrichtet. Bereits bei der 25. Ausgabe von Edimotion im vergangenen Jahr war Charlotte Tourrès gemeinsam mit Kasia Boniecka und Inés Boffi zu Gast beim internationalen Panel „Editing War: Documentary Perspectives on the Russian Invasion of Ukraine“, bei dem sie Einblicke in ihre Arbeit und ihre Erfahrungen gab. Charlotte ist Vorstandsmitglied des französischen Verbandes, Les Monteuses et Monteurs Associés“ (LMA).

Filmografie (Auswahl)
2026 Let’s play solders. Dokumentarfilm. Mariam Al-Dhubhani
2025 She dances through. Dokumentarfilm. Mika Orr
2025 Inner Emigrants (Innere Emigranten). Dokumentarfilm. Lena Karbe
2024 The Real Superstar. Dokumentarfilm. Cédric Dupire.
2024 Green Line. Dokumentarfilm. Sylvie Ballyot.

2024 Abgehört (Intercepted). Dokumentarfilm. Oksana Karpovych.
2023 Ne me géris jamais. Dokumentarfilm. David Yon.
2020 There Will Be No More Night (Il n'y aura plus de nuit). Dokumentarfilm. Éléonore Weber.
2019 Ici je vais pas mourir. Dokumentarfilm. Cécile Dumas & Edie Laconi.
2018 Champ de batailles. Dokumentarfilm. Edie Laconi.
2017 L'Assemblée. Dokumentarfilm. Mariana Otero.
2017 For You, Lord, For You (Prends, Seigneur, prends). Dokumentarfilm. Cédric Dupire & Gaspard Kuentz.
2016 Saigneurs. Dokumentarfilm. Vincent Gaullier & Raphaël Girardot.
2014 Homo Faber – drei Frauen (Homo Faber – trois femmes). Spielfilm. Richard Dindo.
2013 Stop-Over (L'escale). Dokumentarfilm. Kaveh Bakhtiari.
2012 Night Replay. Dokumentarfilm. Patricia Allio & Éléonore Weber.
2012 À te regarder ils s'habitueront. Dokumentarfilm. Raphaël Girardot & Maxime Sassier.
2009 We Don't Care About Music Anyway. Dokumentarfilm. Cédric Dupire & Gaspard Kuentz.
1999 Au nom de l'humanité – Le tribunal de la Haye. Dokumentarfilm. Edina Ajrulovski.
1993 Itgaber: Le triomphe sur soi. Dokumentarfilm. Eyal Sivan

Vorjury 2026

© Hochschule Luzern © Hochschule Luzern

Gina Calamassi

Vorjury Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm

Gina Calamassi, geboren in St. Gallen, ist freischaffende Filmeditorin mit Schwerpunkt auf Spiel- und Dokumentarfilm sowie Kurzfilm. Nach dem Bachelorstudium in Film mit Fokus auf Montage an der Hochschule Luzern, Design Film Kunst (HSLU) im Jahr 2018, absolvierte sie 2021 den Master of Arts in Film Editing an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Heute lebt und arbeitet sie in Zürich und ist als freischaffende Editorin tätig. Seit 2023 unterrichtet Gina Calamassi Filmmontage an der HSLU.

Filmografie (Auswahl)
2026 Der Engelmacher. Serie. Marina Klauser
2025 Post Mortem. Kurzdokumentarfilm. Kezia Zurbrügg, Patrik Näpflin
2025 Gleina. Kurzdokumentarfilm. Lea Fröhlicher
2025 Pina. Kurzfilm. Florian Kasperski
2025 Unser Geld. Dokumetarfilm. Hercli Bundi
2024 Alleine kommst Du nicht weit genug. Kurzfilm. Aiyana De Vree
2022 Il Muratore. Kurzdokumentarfilm. Matteo Gariglio
2022 Mountain Flesh. Kurzdokumentarfilm. Valentina Shasivari
2021 O Mia Bambina Cara. Kurzfilm. Seraina Scherini
2020 Degar Disi. Kurzfilm. Faezeh Nikoozad
2020 Out Of Ordinary. Kurzfilm. Luca Signoretti
2019 Happy Birthday. Kurzfilm. Lisa Gertsch
2019 Anna Dongmu. Kurzfilm. Hae-Sup Sin
2018 Bon Appétit. Kurzfilm. Alan Sahin
2018 Durchdrehen. Kurzfilm. Severin Schönenberger

© Ulrike Gültlingen © Ulrike Gültlingen

Stephan Krumbiegel

Vorjury Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm

Stephan Krumbiegel ist ein erfahrener Filmeditor im Bereich des unabhängigen Dokumentarund Spielfilms. Er hat Filme für viele anerkannte Regisseure montiert, deren Arbeitsfeld in erster Linie im Arthouse Kino liegt. Ein Schwerpunkt seiner Filmarbeit liegt in der Infragestellung bestehender Konventionen hinsichtlich filmischer Gestaltung und Erzählung. Daraus folgt die Suche und Entwicklung einer eigenen Montagesprache. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet. Als Co-Regisseur und Editor beginnt er seine Laufbahn 1991 bei einem Dokumentarfilm in Westafrika. In den Folgejahren schneidet er studentische Filme im Umfeld der Filmakademie Baden-Württemberg und der DffB. Parallel dazu arbeitet er über mehrere Jahre als Aufnahme und Produktionsleiter. Seit 1996 ist er freier Editor. Außerhalb der Projekte unterrichtet er an mehreren Filmhochschulen und arbeitet national und international als Tutor und Dramaturg für Dokumentarfilme. Seit 2009 ist er Professor für künstlerische Montage/Spiel- und Dokumentarfilm an der Filmuniversität Babelsberg. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Filmografie (Auswahl)
2026 Das Radikale Ich. Dokumentarfilm. Johann Feindt und Tamara Trampe
2024 Riefenstahl. Dokumentarfilm. Andres Veiel
2024 Misty. Dokumentarfilm. Georges Gachot
2022 Corridors Of Power. Dokumentarfilm. Dror Moreh
2019 HI, AI. Dokumentarfilm. Isa Willinger
2018 SPK-Komplex. Dokumentarfilm. Gerd Kroske
2017 Beuys. Dokumentarfilm. Andres Veiel
2016 Peter Handke – Bin im Wald. Kann sein, dass ich mich verspäte. Dokumentarfilm. Corinna Belz
2014 Meine Mutter, ein Krieg und Ich. Dokumentarfilm. Johann Feindt und Tamara Trampe
2011 Gerhard Richter Painting. Dokumentarfilm. Corinna Belz
2011 Unter Kontrolle. Dokumentarfilm. Volker Sattel
2010 Wiegenlieder. Johann Feindt und Tamara Trampe
2007 Heimatklänge. Dokumentarfilm. Stefan Schwietert
2005 Weiße Raben. Dokumentarfilm. Johann Feindt und Tamara Trampe
2004 Accordion Tribe. Dokumentarfilm. Stefan Schwietert
2003 Reporter Vermisst. Dokumentarfilm. Johann Feindt
2003 Familienkreise. Spielfilm. Stefan Krohmer
2003 Unternehmen Paradies. Dokumentarfilm. Volker Sattel
2000 Lost Killers. Spielfilm. Dito Tsintsadze

Auszeichnungen (Auswahl)
2018 Deutscher Filmpreis – Bester Schnitt für Beuys
2017 Bayerischer Filmpreis – Bester Schnitt für Beuys
2012 Nominiert für den Bild-Kunst Schnitt Preis / Dokumentarfilm für Gerhard Richter Painting
2011 Bild-Kunst Schnitt-Preis / Dokumentarfilm für Unter Kontrolle
2010 Bild-Kunst Schnitt-Preis / Dokumentarfilm für Wiegenlieder
2006 Nominiert für den Bild-Kunst Schnitt-Preis Dokumentarfilm für Weiße Raben
2003 Schnittpreis Sehsüchte-Festival für Unternehmen Paradies

© Hidir Demirbilek © Hidir Demirbilek

Dominic Kubisch

Vorjury Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm

Dominic Kubisch, geboren 1989 in Wien, aufgewachsen in Niederösterreich bei Schwechat, schloss das Magisterstudium an der Filmakademie Wien im Fachbereich Schnitt bei Univ.-Prof. Michael Hudecek ab. Er absolvierte mit Auszeichnung das Masterstudium Produktion bei Univ.-Prof. Danny Krausz und Univ.-Prof. Michael Kitzberger. Seine Werke wurden auf renommierten Festivals, wie Cannes Series, Karlovy Vary Filmfestival und dem Filmfestival Max Ophüls Preis gezeigt. Als Lektor hielt er die Vorlesung „Bildschnitt" am IKT (Institut für Kompositionsstudien, Ton- und Musikproduktion) der mdw Wien. 2023 wurde er mit dem Würdigungspreis der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ausgezeichnet.

Auswahlfilmografie (als Editor):
2026 Sheep. ZDF/ORF Serie. Alex Reinberg & Leni Gruber
2025 Preiswerte Lösungen für ein besseres Leben
. Kurzfilm. Alex Reinberg & Leni Gruber
2024 Strangers in the Night
. Spielfilm. Matthias Krepp
2023 kreuz und quer - Urvertrauen
. TV-Dokumentation. Jan Prazak
2023 Der Patient null, Österreich - Die ganze Geschichte
. History-Doku Serie. Maximilian Jacobi & Philip Aleksiev
2022 kreuz und quer - Träume
. TV-Dokumentation. Karoline Thaler
2020 Together Now! mdw Lockdown Orchester. Musikvideo. Judit Varga
2015 Ende September. Kurzfilm. Matthias Krepp
2015 Milch und Honig. Kurzfilm. Florian N. Bischoff

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Antje Lass

Vorjury Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm

Antje Lass studierte Montage an der Filmuniversität Babelsberg. Bereits mit ihrem Diplomfilm Der Weise mit dem Schwarzbrot war sie für den Schnittpreis Edimotion nominiert. Die von ihr montierten Dokumentar- und Spielfilme wurden auf internationalen Festivals gezeigt und mehrfach ausgezeichnet. Der Film Jenseits des Sichtbaren - Hilma af Klint lief weltweit im Kino; 27 Storeys war 2024 einer der erfolgreichsten Kinodokumentarfilme Österreichs. In diesem Herbst startet der Dokumentarfilm Biermann im Kino.

Filmographie (Auswahl)
2026 Biermann (AT). Kinodokumentarfilm. Jens Meurer
2025 Thoughts of Infinity
. Kinodokumentarfilm. Halina Dyrschka
2024 Missing Link
. Kinospielfilm von Michael Baumann
2023 Überleben in Brandenburg
. Kinospielfilm. Zoltan Paul und Ben von Grafenstein
2022 27 Storeys
. Kinodokumentarfilm. Bianca Gleissinger
2019 Jenseits des Sichtbaren - Hilma af Klint
. Kinodokumentarfilm. Halina Dyrschka
2014 Die Zukunft gehört uns
. Kinodokumentarfilm. Marisa Middleton
2014 Vulva 3.0
. Kinodokumentarfilm. Ulrike Zimmermann und Claudia Richarz
2013 Öffne dein Herz
. Kinodokumentarfilm. Antje Lass
2012 Wolfskinder
. Kinospielfilm. Rick Ostermann
2011 Einzelkämpfer
. Kinodokumentarfilm. Sandra Kaudelka
2010 Roadcrew
. Kinodokumentarfilm von Olaf Held
2008 Still
. Kurzspielfilm. Rick Ostermann
2006 Der Weiße mit dem Schwarzbrot
. Kinodokumentarfilm. Jonas Grosch

Auszeichnungen
2008 Nominierung Schnitt Preis Dokumentarfilm „Der Weise mit dem Schwarzbrot“
2010 Nominierung Förderpreis Schnitt „Still“
2026 Gewinner „Best Editing“ beim Innuendo Film Festival für „Thoughts of Infinity“

© Marc Fippel © Marc Fippel

Sascha Seidel

Vorjury Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm

Sascha Seidel arbeitet seit 2001 als Filmeditor für Fernsehen, Film und Werbung. Nach einem Schnitt-Volontariat beim NDR in Hamburg absolvierte er ein Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seine vorwiegend dokumentarischen Montagearbeiten wurden auf zahlreichen Festivals aufgeführt. PLATZEN erhielt den Publikumspreis auf dem Filmfest Emden, Drei von Sinnen wurde als Beste Dokumentation beim Eindhoven Film Festival prämiert, New Offenburg für den "Schnitt Preis Dokumentarfilm" vornominiert. Der Spielfilm Das Menschenmögliche war nominiert für den Grimme Preis, der Kurzfilm Illusion wurde mit dem Preis der Deutschen Filmkritik ausgezeichnet. Seit 2011 unterrichtet er als Dozent für Filmschnitt und Postproduktion u.a. an der Hochschule der Medien, der Hochschule Darmstadt, dem SAE Institut und der Merz Akademie. Er vertritt im Bundesverband Filmschnitt BFS als Städtevorstand die Region Südwest.

Filmografie (Auswahl)
2024 Bombe - Der Lebenskreis, ein Spiel. Dokumentarfilm. Zakarea Alsadi (Co-Editor)
2023 Smile Train in Colombia. Kurzdokumentarfilm. Chris Laurin
2021 Tesbih. Kurzspielfilm. Cengiz Akaygün
2018 Das Menschenmögliche. Fernsehfilm. Eva Wolf
2018 Latte Igel und der magische Wasserstein. Animation. Nina Wels & Regina Welker
2017 Der Krieg in mir. Dokumentarfilm. Sebastian Heinzel
2017 Platzen. Dokumentarfilm. Jakob Reinhart
2015 Drei von Sinnen. Dokumentarfilm. Kerim Kortel
2013 New Offenburg. Dokumentarfilm. Johannes Suhm
2011 Der Ernst des Lebens. Dokumentarfilm. Jelena Jeremejewa
2007 Illusion. Kurzspielfilm. Burhan Qurbani
2007 Die Legende von Shiva und Parvati. Dokumentarfilm. Krishna Saraswati

© Juliane Guder © Juliane Guder

Kyra Scheurer

Vorjury Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm

Kyra Scheurer begleitet das Festival bereits seit vielen Jahren, seit 2009 als Künstlerische Leiterin. Sie kuratiert bei Edimotion die Sektionen Dokumentarfilm, den jährlichen Themenschwerpunkt und die Edimotion Akademie. Kyra Scheurer ist freiberufliche Filmdramaturgin und Schnittberaterin.

Vornominierungen 2026

Anna Kirst für Grünes Licht
Jana Dugnus für Im Prinzip Familie
Charlotte Tourrès für Innere Emigranten
Kathrin Schmid und Laura Coppens für Sedimente
Vincent Assmann für The Cowboy
Sebastian Schreiner für B wie Bartleby
Stefan Oliveira-Pita für Das Deutsche Volk
Melanie Dietz für Der Tod ist ein Arschloch
Birgit Foerster für Die letzte Boschafterin
Maja Tennstedt für Die Möllner Briefe
Kevin Schlosser für En terrain neutre
Julia Albrecht für Friendly Fire
Lisa Zoe Geretschläger und Elisabeth Pucar für Girls & Gods
Michael Karrer für I Love You, I Leave You
Gernot Grassl für Melt
Nela Märki und Stefan Fauland für On The Border – Europas Grenzen in der Sahara
Esther Fischer für Renate
Maxine Goedicke für Siri Hustvedt – Dance Around the Self
Sebastian Winkels für Soldaten des Lichts
Natalie Schwager für Wise Women – Fünf Hebammen, fünf Kulturen

Frühere Preisträger*innen

2025 Hannes Bruun für The Landscape and the Fury
2024 Ulf Albert für Vergiss Meyn nicht
2023 Carina Mergens für Igor Levit - No Fear
2022 Anja Pohl für Walchensee Forever
2021 Bettina Böhler für Schlingensief - In das Schweigen hineinschreien
2020 Yana Höhnerbach für Searching Eva
2019 Gesa Jäger und Louly Seif für Dreamaway
2018 Yana Höhnerbach für Bruder Jakob
2017 Christof Schertenleib und Christoph Brunner für Safari
2016 Kaya Inan für Above and Below
2015 Carina Mergens für Am Kölnberg
2014 Leopold Grün und Dirk Uhlig für Am Ende der Milchstraße
2013 Philip Scheffner für Revision
2012 Inge Schneider für Raising Resistance
2011 Stephan Krumbiegel und Volker Sattel für Unter Kontrolle
2010 Stephan Krumbiegel für Wiegenlieder
2009 Gesa Marten für pereSTROIKA - umBAU einer Wohnung
2008 Ginés Olivares und Wolfgang Reinke für Nicht böse sein!
2007 Anja Pohl für Die Unzerbrechlichen
2006 Jean-Marc Lesguillons für Horst Buchholz – Mein Papa
2005 Gesa Marten und Bettina Braun für Was lebst du?
2004 Inge Schneider für Die Spielwütigen

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