Filme
© Pierre Daendliker, Outside the BoxÀ BRAS-LE-CORPS
Wettbewerb Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm
Die junge Emma hat Glück. Sie lebt bei der Pfarrersfamilie des Dorfes und lernt beim Pfarrer lesen und schreiben. Gerade eben hat sie den Tugendpreis gewonnen, der ihr eine Ausbildung in der Stadt ermöglicht. Dieses scheinbare Glück nimmt ein jähes Ende, als sie von einem Freund der Familie vergewaltigt wird. In der Enge des protestantischen Dorfes bedeutet dies Schande, Schuld und soziale Ächtung. Doch Emma weigert sich, ihr Schicksal von den Zwängen der Gemeinschaft bestimmen zu lassen. Eine arrangierte Ehe und die neue Familie verlässt sie und zieht in die Stadt, um hier mit ihrem Kind eine selbstbestimmte Zukunft aufzubauen. Während an der Grenze der Krieg tobt, kämpft sie gegen die Scham und die Erwartungen der anderen, um sich den Weg in die Freiheit zu bahnen.
CH, BEL, FRA 2025. Montage: Karine Sudan. Regie: Marie-Elsa Sgualdo. Buch: Nadine Lamari, Marie-Elsa Sgualdo. Kamera: Benoit Dervaux. Musik: Nicolas Rabaeus. Ton: Xavier Lavorel, Henry Sims, Franco Piscopo. Produktion: Box Productions (CH), Helicotronc (BEL), Offshore (FRA). Schauspiel: Lila Gueneau, Grégoire Colin, Thomas Doret, Aurélia Petit, u. a. Verleih: Outside the Box, Lausanne. Kinostart: 29.01.2026 (CH).
96 Minuten. Französisch mit deu. UT.

FOUND & LOST
Wettbewerb The Edit Space Förderpreis Schnitt
Keine gute Tat bleibt ungestraft: Der 70-jährige Einwanderer Tamim ist es gewohnt, die Dinge selbst anzupacken. In seinem neuen Leben als Reinigungskraft in einem Wiener Club gelten jedoch andere Regeln. Eines Nachts findet er in einer Toilettenkabine eine Brieftasche voller Bargeld und Kokain. Statt sie abzugeben, sucht Tamim den Besitzer. Seine guten Absichten führen rasch zu Missverständnissen, die nicht nur seinen Job gefährden.
AT 2025. Montage: Jonathan Meiri. Regie, Buch, Produktion: Reza Rasouli. Kamera: Konstantin Johann. Musik: Bünyamin Olguncan. Ton: Mathias Edelmann, Alexander Römisch, Ramin Abusedgh. Produktion: Jakob Serdaroglu, Philip Ivancsics. Schauspiel: Abdolelah Farhoud, Anton Noori, Florian Pochlatko, Bothaina Salloum, Maya Farhoud u. a.
Lemonade Films.
17 Minuten. Arabisch & Deutsch mit deu UT.
© Incine UniversitarioFROM ECUADOR WITH LOVE
Wettbewerb The Edit Space Förderpreis Schnitt
Durch die Blume gesagt: Aus der Perspektive von in Gewächshäusern gezüchteten Rosen beobachtet der Film den Prozess ihrer Ernte. Dicht gepresst und nach Makellosigkeit sortiert, werden die Pflanzen für den Transport in den globalen Norden vorbereitet. Doch nicht nur die Rosen, auch die Arbeiter*innen sind Teil eines Systems. Im Gleichschritt vermessen, schneiden und packen sie, ohne einen Moment der Pause. Schönheit, Produktivierung und Vermarktung prallen immersiv aufeinander und erzählen vom schwierigen Verhältnis zwischen Mensch und Natur.
DE, ECU 2025. Montage: Anjuna Hartmann. Regie: Jonathan Brunner. Kamera: Hanno Mertin. Musik: Kilian Oser. Ton: Martin Sanchez, Marc Lehnert, Hannes Berchtold. Produktion: Incine Universitario.
9 Minuten.
© Lisa BülowGARDEN OF EDIE
Wettbewerb The Edit Space Förderpreis Schnitt
Als Kind träumt sie davon, später einmal Autorin zu werden. Zwanzig Jahre später schreibt die katholisch aufgewachsene Edie Montana einen Brief an ihr jüngeres Ich. Darin erzählt sie, wie sie sich ihren Traum erfüllt hat: Neben ihrer aktivistischen Kunst arbeitet sie als Sexarbeiterin, um genügend Zeit zum Schreiben zu haben. Doch bevor sie diesen Weg einschlagen konnte, musste sie sich zunächst von den düsteren Stimmen in ihrem Kopf befreien.
DE 2026. Montage: Miri Klischat. Regie, Buch: Miri Klischat. Kamera, Buch: Lisa Bülow. Ton: Johannes Grote. Produktion: Miri Klischat, Kunsthochschule für Medien Köln.
20 Minuten. Englisch mit deu. UT
© Ella Knorz, ifProductions, Alamode FilmGELBE BRIEFE
Wettbewerb Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm
Derya (Özgü Namal) und Aziz (Tansu Biçer), ein gefeiertes Künstlerehepaar aus Ankara, führen mit ihrer 13-jährigen Tochter Ezgi ein erfülltes Leben – bis ein Vorfall bei der Premiere ihres neuen Theaterstücks alles verändert. Über Nacht geraten sie ins Visier des Staates und verlieren ihre Arbeit und ihre Wohnung. Sie gehen nach Istanbul, wo sie vorläufig bei der Mutter von Aziz unterkommen. Während sich Aziz mit Gelegenheitsjobs durchschlägt und an seinen Überzeugungen festhält, sucht Derya nach einem Ausweg, der sie finanziell unabhängig macht. Nach und nach vergrößert sich die Distanz zwischen ihnen und ihrer Tochter, bis sie sich zwischen ihren Wertvorstellungen und der gemeinsamen Zukunft als Familie entscheiden müssen.
DE, FRA, TUR 2026. Montage: Gesa Jäger. Regie: İlker Çatak. Buch: İlker Çatak, Ayda Meryem Çatak, Enis Köstepen. Kamera: Judith Kaufmann. Musik: Marvin Miller. Ton: Maarten van de Voort, Ansgar Frerich, Florian Holzner, Sebastian Tesch. Produktion: if... Productions (DE), Haut et Court (FRA), Liman Film (TUR). Schauspiel: Özgü Namal, Tansu Biçer, Leyla Cabas, İpek Bilgin, u. a. Verleih: Alamode Filmverleih, München. Kinostart: 05.03.2026 (DE).
128 Minuten. Türkisch mit deu. UT.
© Stadtkino FilmverleihGRÜNES LICHT
Wettbewerb Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm
Neuropsychiater Johann Spittler beschäftigt sich schon lange mit Menschen, die ihr Leben selbstbestimmt beenden wollen. Sie suchen ihn auf, weil schwere körperliche oder psychische Erkrankungen, chronische Schmerzen oder der Verlust von Selbstständigkeit ihren Todeswunsch bestimmen. Im Dienst der Deutschen Gesellschaft für Humanes prüft er ihre Situation: Er spricht mit ihnen über ihre Biografie, ihre Erkrankungen und ihre Beweggründe und muss beurteilen, ob sie die Entscheidung aus freiem Willen und bei klarem Bewusstsein treffen. Nicht immer stimmt er einer Begleitung zu, oft aber stellt er das Gutachten aus, das einen assistierten Suizid ermöglicht, und begleitet die Betroffenen bis zu ihrem Tod. Dabei bewegt er sich in einem rechtlich und emotional schwierigen Spannungsfeld, das Klienten und deren Angehörige, aber auch sein eigenes Umfeld vor Herausforderungen stellt.
AT 2025. Montage: Anna Kirst. Regie, Buch, Kamera: Pavel Cuzuioc. Ton: Pavel Cuzuioc, Atanas Tcholakov, Martin Loecker. Produktion: Pavel Cuzuioc Filmproduktion. Verleih: Stadtkino Filmverleih, Wien. Kinostart: 27.03.2026 (AT).
101 Min. Deutsch mit eng. UT.
© Bandenfilm, Jonas Ludwig WalterIM PRINZIP FAMILIE
Wettbewerb Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm
In einem ehemaligen Pfarrhaus in Brandenburg leben fünf Jungen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren Eltern bleiben können. Die Wohngruppe ist ihr Zuhause auf Zeit – für manche über Jahre. Die Erzieher*innen Antje, Max und Sören begleiten sie im Schichtdienst durch den Alltag, von Schulproblemen und Streit bis zu Geburtstagen und Ferien. Zugleich bleiben die Herkunftsfamilien für die Jungen präsent. Besuche werden vorbereitet, eine mögliche Rückkehr beschäftigt Kinder und Erwachsene und erweist sich immer wieder als ungewiss. Über die weitere Zukunft bestimmen neben Eltern und Betreuenden auch Jugendämter und andere Institutionen. Zwischen gemeinsamen Mahlzeiten, Feiern und Gute-Nacht-Geschichten gehören deshalb auch Hilfeplangespräche, Berichte und bürokratische Entscheidungen zum Zusammenleben. Während die Erwachsenen um tragfähige Lösungen ringen, wachsen die Jungen heran. Die Wohngruppe bietet ihnen dabei einen gemeinsamen Lebensmittelpunkt, ohne dass feststeht, wie lange.
DE 2024. Montage: Jana Dugnus. Regie, Buch: Daniel Abma. Kamera: Johannes Praus. Musik: Henning Fuchs. Ton: Alexandra Praet, Roman Pogorzelski, Christoph Walter. Produktion: Bandenfilm. Verleih: Camino Filmverleih. Kinostart: 05.06.2025 (DE).
94 Minuten. Deutsch mit eng. UT.
© Neue VisionenIN DIE SONNE SCHAUEN
Wettbewerb Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm
Über hundert Jahre Geschichte und Geschichten eines Bauernhofs in der Altmark (Sachsen-Anhalt): Vier Generationen von Frauen wachsen hier auf, suchen ihren Platz im Leben. Ihre Schicksale scheinen auf seltsame Weise miteinander verwoben zu sein. In den 1910er Jahren wird die zehnjährige Alma Zeugin einer für sie unergründlichen Gewalttat. In den 1940er Jahren spürt Erika ihrer erwachenden Sexualität nach, während der Schrecken des Krieges näher rückt. In der DDR der 1980er wirkt Angelika nach außen hin lebenslustig, leidet aber innerlich an Zweifeln und Todesvorstellungen. Und in der heutigen Zeit hat Nelly mit ihrer Familie den inzwischen brachliegenden Hof übernommen und baut ihn um.
DE 2025. Montage: Evelyn Rack. Regie: Mascha Schilinski. Buch: Mascha Schilinski, Louise Peter. Kamera: Fabian Gamper. Musik: Michael Fiedler, Eike Hosenfeld. Ton: Claudio Demel, Billie Mind, Sebastian Heyser, Jürgen Schulz, Kai Tebbel. Produktion: Studio Zentral (DE), ZDF / Das kleine Fernsehspiel (DE). Schauspiel: Lena Urzendowsky, Susanne Wuest, Luise Heyer, Luzia Oppermann, Claudia Geisler-Bading, Greta Krämer, Laeni Geiseler, Hanna Heckt, u.a. Verleih: Neue Visionen, Berlin. Kinostart: 28.08.2025 (DE).
149 Minuten. Deutsch mit eng. UT.
© Karbe Film GmbHINNERE EMIGRANTEN
Wettbewerb Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm
Psychologe*innen in ihren regelmäßigen Nachtschichten bei einer Moskauer Krisenhotline: Menschen rufen mit Ängsten, Einsamkeit und persönlichen Konflikten an, zunehmend aber auch mit Problemen, die unmittelbar mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und mit Politik verbunden sind – ein Minenfeld für eine berufliche Tätigkeit, die von Vertrauen leben sollte in einem System, das schon die Nennung des Begriffs „Krieg“ verbietet. Manche der Anrufenden haben Angehörige an der Front, viele suchen Bestätigung für ihre Sichtweisen auf die Ereignisse. Die Beratenden versuchen, auf individuelle Nöte einzugehen, ohne ihre persönliche Haltung zum Krieg zum Gegenstand der Gespräche zu machen – auch wenn dieser Krieg ihre eigene Lebensführung immer wieder vor Zerreißproben stellt: Remote aus anderen Ländern zu arbeiten ist längst nicht mehr möglich, viele Freunde verlassen Russland und täglich konfrontieren die Begegnungen am Telefon sie mit den Folgen von Propaganda und gesellschaftlicher Abschottung, während seelisch als notwendig empfundene Kritik am Staat für sie lebensgefährlich werden kann.
DE, FRA 2026. Montage: Charlotte Tourrès. Regie: Lena Karbe. Buch: Lena Karbe, Gregor Koppenburg. Kamera: Anonym. Musik: Maxence Dussère. Ton: Josefina Rodriguez, Clemens Becker. Produktion: Karbe Film (DE), Macalube Films (FRA). Verleih: Mindjazz Pictures. Kinostart: 14.05.2026 (DE).
93 Minuten. Russisch mit deu. UT.
© Damien HauserMEMORY OF PRINCESS MUMBI
Wettbewerb Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm
Im Jahr 2093 reist der Filmemacher Kuve nach Umata, um die Folgen eines Krieges zu dokumentieren, der alte Königreiche wieder auferstehen liess. Dort trifft er Mumbi, die ihn auffordert, seinen Film ohne den Einsatz von KI zu drehen. Auf der Suche nach seiner eigenen Stimme entdeckt Kuve selbst in einer kaputten Welt die Schönheit kleiner Momente, die wir oft übersehen.
CH, KEN, SAU 2025. Montage: Damien Hauser. Regie, Buch: Damien Hauser. Kamera: Damien Hauser. Musik: Damien Hauser. Ton: Nikola Medic, Yvan Bruner, Ediz Kiracar, Flo Steinbach. Produktion: Hauserfilm (CH), Out Of My Mind Films (CH). Schauspiel: Shandra Apondi, Ibrahim Joseph, Samson Waithaka, Michael Grama, Damien Hauser, Newton Ronnoh. Verleih: Dschoint Ventschr Distribution, Zürich. Kinostart: 07.05.2025 (CH).
79 Minuten. Englisch mit deu. UT.
© Anian Krone, Filmakademie Baden-WürttembergMOTHER OF A SON
Wettbewerb The Edit Space Förderpreis Schnitt
Ein Jahr ist vergangen, seit Marthas Sohn an einer Schule einen Amoklauf verübte, bei dem mehrere Schüler ums Leben kamen – ebenso wie er selbst. Gerade hatte sie begonnen, ihr Leben wieder zu ordnen, war an ihren Arbeitsplatz im Krankenhaus zurückgekehrt und den längst überfälligen Schritt einer Namensänderung angegangen. Doch mit dem nahenden Jahrestag brechen die Wunden erneut auf. Gefangen zwischen Trauer, Scham, den liebevollen Erinnerungen an ihr Kind und der Last seiner Tat sucht Martha nach einem Weg zurück ins Leben. Wie lebt eine Mutter weiter, wenn die Liebe zum Kind untrennbar mit einem schrecklichen Verbrechen verbunden ist?
DE 2026. Montage: Emma Holzapfel. Regie, Buch: Kevin Koch. Kamera: Anian Krone. Musik: Giovanni Berg. Ton: Sebastian Schmitt, Elias Gürtner. Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg, Südwestrundfunk. Schauspiel: Karoline Eichhorn, Luka Omoto, Petra Mott, Carl Benzschawel, Thomas Cermak u. a.
20 Minuten. Deutsch mit eng. UT
© Gerald KerkletzROSE
Wettbewerb Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm
In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Der Fremde behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein, und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt. Zum großen Missfallen der Dorfgemeinde. Allerdings setzt der Fremde alles daran, hier sein Glück zu finden. Sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz werden aber durch sein Geheimnis erschwert: Unter falscher Identität, unter falschem Namen und unter Vortäuschung eines falschen Geschlechts hat der Soldat seinen Weg in das Dorf genommen. Doch um seine Ziele zu erreichen, wird er auch nicht vor der Unmöglichkeit einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Großbauern zurückschrecken. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich.
AT, DE 2026. Montage: Hansjörg Weißbrich. Regie, Buch: Markus Schleinzer. Kamera: Gerald Kerkletz. Musik: Tara Nome Doyle. Ton: Uve Haußig, Nora Czamler, Manuel Grandpierre. Produktion: Schubert Film (AT), ROW Pictures (DE), Walker & Worm Film (DE). Schauspiel: Sandra Hüller, Caro Braun, Marisa Growaldt, Godehard Giese, u. a. Verleih: Filmladen, Wien; Piffl Medien, Berlin. Kinostart: 17.04.2026 (AT).
94 Minuten. Deutsch mit eng. UT.
© Srikandi FilmsSEDIMENTE
Wettbewerb Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm
Die Filmemacherin auf Spurensuche: Laura Coppens befragt ihren Großvater zu seiner Vergangenheit und seinem Leben nach der Wende. Als Kind erlebte er Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg, in dem sein älterer Bruder an der Ostfront fiel. Nach 1945 entscheidet er sich für den Aufbau der DDR und bleibt dem sozialistischen Staat bis zu dessen Ende verbunden. Im vertrauten Dialog mit seiner Enkelin erinnert er sich an politische Überzeugungen, berufliche Wendepunkte und das Leben in einem Land, das 1989 verschwindet. Briefe, Akten und frühere Aussagen ergänzen seine Erinnerungen und bringen Widersprüche ans Licht – auch das familiäre Schweigen muss zum Thema werden. Während Günthers Gedächtnis zunehmend nachlässt, versucht die Enkelin seine Erfahrungen und Entscheidungen unter wechselnden politischen Systemen nachzuvollziehen und hinterfragt, wie das die Familie über mehrere Generationen geprägt hat.
CH 2025. Montage: Kathrin Schmid, Laura Coppens. Regie, Buch: Laura Coppens. Kamera: Pierre Reischer, Laura Coppens. Musik: Azadeh Zandieh. Ton: Laura Coppens, Azadeh Zandieh. Produktion: Srikandi Films. Verleih: Ciné-Doc Distribution. Kinostart: 13.11.2025 (CH).
81 Minuten. Deutsch mit eng. UT.
© Jakob DombrowskiSPLITTER
Wettbewerb The Edit Space Förderpreis Schnitt
Hanna ist Studentin und jobbt in einer kleinen griechischen Taverne, in der sie die Nächte mit ihren Freund*innen verbringt. Vor allem aber ist sie die Mutter der sechsjährigen Ida. Im Alltag sind die beiden ein eingespieltes Team – doch mit Idas Einschulung beginnt sich ihre Beziehung zu verändern. Hanna spürt plötzlich eine Distanz, die sie nicht einordnen kann. Während sie nach Wegen sucht, den gemeinsamen Alltag und die Nähe zu ihrer Tochter wiederzufinden, muss sie erkennen, dass Ida beginnt, ihren eigenen Weg zu gehen.
DE 2025. Montage: Erni Hannah Burgmann. Regie, Buch: Marie Pauline Bagh. Kamera: Jakob Dombrowski. Ton: Erni Hannah Burgmann, Holger Buff, Ivan Kolesov. Produktion: ifs Internationale Filmschule Köln. Schauspiel: Caroline Cousin, Greta, Piro Rempel, u. a.
17 Minuten. Deutsch mit eng. UT
© SalzgeberTHE COWBOY
Wettbewerb Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm
Am Fuß der Rocky Mountains wächst Crowley in einer Familie auf, deren Alltag von Pferden, Rodeos und der Arbeit auf Ranches geprägt ist. Über einen Zeitraum von zehn Jahren begleitet der Film seinen Weg vom elfjährigen Jungen zum jungen Erwachsenen: Seit früher Kindheit verfolgt er den Traum, Cowboy zu werden und eines Tages eine eigene Ranch zu besitzen. Während einschneidende familiäre Ereignisse sein Leben grundlegend verändern, versucht Crowley an den ihm anerzogenen Vorstellungen von männlicher Stärke, Disziplin und Unabhängigkeit festzuhalten. Doch Konflikte innerhalb der Familie, wirtschaftliche Unsicherheit und ein großer Verlust stellen ihn vor Entscheidungen, die sein Verständnis von Verantwortung und Zukunft prägen. Schließlich wagt er einen Ortswechsel und versucht, seinen eigenen Platz zwischen Tradition, Erwartungen und dem Wunsch nach Selbstbestimmung zu finden.
DE, USA 2025. Montage: Vincent Assmann. Regie, Buch: André Hörmann. Kamera: Tom Bergmann. Musik: Roger Goula. Ton: Nikola Chapelle, Oussama Abdouh, Alex Rubin. Produktion: Telekult Film- und Medienproduktion, Mitten Media. Verleih: Salzgeber, Berlin. Kinostart: 14.05.2026 (DE).
89 Minuten. Englisch mit deu. UT.